Archivierter Artikel vom 29.07.2020, 05:06 Uhr
Silverstone

Formel 1

Die Schlaglichter zum Silverstone Circuit

Der Große Preis von Großbritannien der Formel 1 findet am Sonntag auf dem Silverstone Circuit statt.

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Silverstone
Der 5,891 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitskurs lag in den vergangenen Jahren vor allem Mercedes.
Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa

Die Strecke: Der 5,891 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitskurs lag in den vergangenen Jahren vor allem Formel-1-Branchenprimus Mercedes mit seinem starken Motor. In den vergangenen sieben Jahren siegten die Silberpfeile sechsmal, nur unterbrochen durch Sebastian Vettel 2018 im Ferrari. Die 20 Kurven haben eigene charakteristische Namen wie Maggots, Becketts und Chapel – jeder Fahrer kennt sie bestens.

Die Lage: Der Kurs liegt gut 100 Kilometer nordwestlich von London und ist die Heimat des britischen Motorsports in einer ziemlich ländlichen Gegend. Für eine Vielzahl der Teams ist der Grand Prix ein Heimspiel: Selbst der deutsche Werksrennstall Mercedes hat seine beiden Fabriken nur rund 35 Kilometer von der immer wieder veränderten, überarbeiteten und modernisierten Strecke.

Die Statistik: Wieder mal kann es eigentlich nur einen Sieger geben: Lewis Hamilton. Sechs Erfolge hat der Mercedes-Pilot bei seinem Heimspiel schon eingefahren. So viele wie kein anderer. Das Home of British Motorsport in Silverstone liegt dabei nur 80 Kilometer von Stevenage entfernt – dem Ort, in dem Hamilton aufwuchs. Im Vorjahr triumphierte der 35-Jährige vor 141 000 Fans. Am Sonntag werden aufgrund der Corona-Krisekeine Zuschauer dabei sein können.

Der unvergessene Grand Prix: Alles begann in Silverstone. Vor 70 Jahren wurde der erste WM-Lauf der Motorsport-Königsklasse auf einem damals noch ganz anderen Kurs durchgeführt. Sieger am 13. Mai 1950 wurde der Italiener Giuseppe Farina im Alfa Romeo. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. In diesem Jahr macht die Formel 1 bereits zum 54. Mal Station. Deutsche Sieger waren Michael Schumacher (3), Sebastian Vettel (2) und Nico Rosberg (1).

So lief es im Vorjahr: Ein Brachial-Manöver von Sebastian Vettel blieb in Erinnerung. Auf Platz drei liegend raste der Heppenheimer im Ferrari dem niederländischen Red-Bull-Ass Max Verstappen ins Heck. Es war der vorläufige Tiefpunkt einer wenig erbaulichen Saison. Vettel hatte nach dem Auffahrunfall an die Box gemusst und war als Letzter auf die Strecke zurückgekehrt. Am Ende wurde er 16., während Hamilton einmal mehr vor seinen eigenen Fans triumphierte. Zweiter wurde Valtteri Bottas (Mercedes) vor Charles Leclerc (Ferrari).

© dpa-infocom, dpa:200728-99-957910/4

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