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Beaver Creek

Die Schlaglichter der alpinen Ski-WM

dpa

Ein gefallener Star, enttäuschte Hoffnungen und horrende Preise – die 43. alpine Ski-WM hatten einiges zu bieten. Zehn Schlaglichter aus elf Wettkampftagen:

Superstars
Auch Tiger Woods konnte seiner Freundin Lindsey Vonn nicht zum erhoffen WM-Sieg verhelfen.
Foto: Stephan Jansen – dpa

LINDSEY VONN: Es sollte ihre große WM-Show werden, aber es wurde eine große Enttäuschung. Abfahrts-Fünfte, 14. im Riesenslalom, nur Bronze im Super-G. Tränen statt Triumphe. «Am Ende des Tages kannst du nur dein Bestes geben. Und das habe ich gemacht», meinte Vonn.

BLITZCOMEBACK: Bis zuletzt hatte Aksel Lund Svindal seinen Start offen gelassen, dann war er da. Nur dreieinhalb Monate nach seinem Achillessehnenriss – eine Genesung im Rekordtempo. Mit Spezialschuh wurde der Norweger guter Sechster in der Abfahrt und im Super-G.

ÖSTERREICHS ABFAHRER: Die Männer in Rot-Weiß-Rot kassierten in der Königsdisziplin das schlimmste Abfahrts-Debakel der WM-Geschichte, als Bester wurde Olympiasieger Mayer 12. Erfolgreicher waren die Frauen: Doppel-Weltmeisterin Fenninger holte auch Abfahrts-Silber.

DAS WETTER: Passte trotz eines Durchhängers zu Beginn prima. Nach der Super-G-Absage gleich am zweiten Wettkampftag schien fast nur noch die Sonne. Die Temperaturen stiegen teils in den zweistelligen Bereich, Sonnenbrillen wurden wichtiger als Daunenjacken.

PECHVOGEL: Was hatte Bode Miller nicht alles unternommen, um nach seiner Rückenoperation rechtzeitig für die Heim-WM fit zu werden. Um sich dann im Super-G gleich wieder schwer an der Sehne zu verletzen. WM-Aus nach nur einem Wettbewerb, Karriereende nicht ausgeschlossen.

TEAM-EVENT: Der einzige von elf WM-Wettbewerben, der in Vail anstatt in Beaver Creek ausgetragen wurde, brachte alles mit, was modernen Skisport ausmacht: Kurzweiligkeit, spektakuläre Rennen, viel Spannung. 2018, spätestens 2022 auch bei den Olympischen Spielen.

SCHWERER STURZ: Der Tscheche Ondrej Bank verlor in der Kombi-Abfahrt die Kontrolle und krachte auf den Rücken, was überall sorgenvolle Mienen hervorrief. Es endete glimpflich mit einer Gehirnerschüttung, Schrammen im Gesicht und einem blauen Auge. «Uff», postete Bank.

WM-STIMMUNG: War viel besser als erwartet. Faires Publikum mit Extra-Luft für die US-Fahrer. Insgesamt kamen 130 000 Zuschauer, mit Entertainern und Cheerleadern wurden die Amerikaner bei Laune gehalten. Am meisten Fans kamen zur Männer-Abfahrt.

HORRENDE PREISE: Das Leben in den beiden US-Nobelskiorten war überaus teuer. Die Lift-Tageskarte kostete einen Erwachsenen allein in Vail 145 Dollar, eine Nacht im deutschen Teamhotel zwischen 620 und 1825 Dollar. Entsprechend viel wurde auch im Restaurant verlangt.

ALLESKÖNNERIN: Die slowenische Medaillenhamsterin Tina Maze startete nicht nur in allen fünf Einzeldisziplinen, sondern schnitt auch konstant stark ab: Gold in Abfahrt und Kombination, Silber im Super-G, Fünfte im Riesenslalom, zum Schluss Achte im Torlauf.

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Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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