Archivierter Artikel vom 04.08.2010, 10:20 Uhr

Die richtige Radel-Bekleidung bei Hitze

Saarbrücken (dpa/tmn) – Wer bei hohen Temperaturen radelt, sollte darauf achten, dass der Schweiß großflächig durch den Fahrtwind verdunsten kann. Grundsätzlich ist Schwitzen notwendig, um Verdunstungskälte zu erzeugen und den Körper zu kühlen.

«Direkte Sonneneinstrahlung auf der Haut wirkt dagegen zusätzlich erwärmend», erklärt Dominik Straub von der BSA-Akademie/Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. «Das bedeutet: Ein Helm als Kopfbedeckung schützt nicht nur bei Stürzen, sondern auch vor direkter Sonneneinstrahlung.»

Vorteilhaft sind laut Straub außerdem Radhosen mit Trägern aus Funktionsstoff, oder normale kurze Radhosen ohne Träger. Der Experte rät auch, ein Funktionsradtrikot mit durchgehendem Reißverschluss zu tragen. Dann könne es bei schwachem oder ausbleibendem Luftstrom, zum Beispiel beim Bergauffahren, ganz geöffnet werden.

Von Beginn an sollten etwa alle 15 Minuten 200 bis 250 Milliliter getrunken werden, empfiehlt Straub. «Isotone Getränke mit einer Kohlenhydratmenge von 40 bis 60 Gramm pro Liter sind besonders bei Belastungen über 60 Minuten Dauer zu bevorzugen.» Geeignet seien Fruchtsaftschorlen, die im Verhältnis eins zu eins oder eins zu zwei mit Wasser verdünnt sind – auch aufgrund ihres Elektrolytgehaltes.