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    Die Prominenten-Umfrage zu Olympia

    Am Mittwoch fällt im südafrikanischen Durban die Entscheidung über die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018. Deutsche Prominente drücken natürlich dem Kandidaten München die Daumen. Die Deutsche Presse-Agentur dpa hat einige ausgewählte Aussagen zusammengefasst.

    Zuversichtlich
    Bobpilot Manuel Machata ist sich sicher: «München wird gewinnen.»
    Foto: DPA

    Theo Zwanziger, DFB-Präsident: «München ist bei der Vergabe sicher nicht der klare Topfavorit auf den Zuschlag. Aber durch die unglaublich engagierte Arbeit von Thomas Bach, Katarina Witt, Michael Vesper und allen an der Bewerbung beteiligten Mitarbeitern hat zuletzt eine spürbare Aufholjagd eingesetzt, die am 6. Juli hoffentlich in ein für München gutes Ende mündet. Die olympische Bewegung in Deutschland hätte es mehr als verdient, nach 1972 wieder einmal Gastgeber der Olympischen Spiele zu sein.»

    Dirk Nowitzki, Basketball-Star: «In meiner sportlichen Karriere hat mich der Traum von Olympia über viele Jahre angetrieben. Als es beim Einmarsch ins Vogelnest 2008 in Peking endlich soweit war, liefen mir trotz der Hitze eiskalte Schauer den Rücken herunter. Stellen Sie sich mal die Emotionen vor, die beim Einmarsch ins Münchner Olympiastadion unter dem historischen Zeltdach herrschen würden. Unser sportverrücktes Publikum würde die olympische Idee auf einer Welle der Begeisterung in die ganze Welt tragen.»

    Rosalie Thomass, Schauspielerin: «Ich wünsche München viel Glück, allerdings betrifft mich das nicht mehr so sehr, da ich in Berlin lebe. Aber vielleicht komme ich zurück nach München. Ich fände es aufregend.»

    Karl-Friedrich Stracke, Opel-Chef: «München spielt eine sehr ernstzunehmende Rolle. Das Sportstätten-Konzept ist schlüssig und kompakt, es existieren gute Verkehrsanbindungen und die Investitionen in die Infrastruktur halten sich gegenüber den Wettbewerbern im Rahmen. Außerdem sind die Bayern als besonders wintersportkundiges und begeisterungsfähiges Publikum bekannt. Diesen Faktor werden die Juroren des IOC ganz gewiss nicht unterschätzen, denn er ist ein Garant für stimmungsvolle Spiele.»

    Petra Roth, Oberbürgermeisterin Frankfurt: «München hat sich gut vorbereitet. Meinem geschätzten Kollegen Christian Ude drücke ich für die Entscheidung in Durban kräftig die Daumen. Die Münchner schaffen das. München bietet mit einem kompakt wirkenden Bewerbungskonzept ein Modell dafür, wie sich ökologisch nachhaltig Olympische Winterspiele ausrichten lassen.»

    Dietmar Hopp, Milliardär und Fußball-Mäzen: «Ich kann mir gut vorstellen, dass München seinen ärgsten Konkurrenten aus Südkorea ausstechen kann, weil der Norden Koreas zum Sicherheitsrisiko für die Spiele werden könnte. Ich würde für Deutschland einen ähnlich positiven Effekt erwarten, wie ihn die Fußball-WM 2006 ausgelöst hat. Auch regional starke wirtschaftliche Impulse und ein enormer Imagegewinn würden wohl damit einhergehen.»

    Uwe Seeler, DFB-Ehrenspielführer: «München hat absolut eine Chance. Die Bewerbung hat gute Voraussetzungen geschaffen, auch wenn es starke Konkurrenz gibt. Wir sind gute Organisatoren, das zeigt jetzt auch wieder die Damen-WM.»

    Felix Loch, Rodel-Olympiasieger: «Ich erhoffe mir sehr viel, ganz einfach weil es eine Super-Bewerbung ist. Als ein Sport-Botschafter für München 2018 bin ich ja voll eingebunden. Ich bin riesig gespannt. Im Vorfeld weiß aber niemand, was bei der IOC-Entscheidung rauskommt. Ich erhoffe mir durch die Heimspiele einen Schub für die gesamte Entwicklung des Leistungssports in Deutschland. Da in meiner Planung die Spiele 2018 auf jeden Fall noch eine Rolle spielen, wäre Olympia vor der eigenen Haustür noch ein zusätzlicher Anreiz.»

    Sven Hannawald, Skisprung-Olympiasieger: «Ich glaube fest daran, dass es klappen wird. Deutschland ist absolut gerüstet um Großereignisse entsprechend umzusetzen. Das sieht man bei allen in der Vergangenheit. Das wichtigste in meinen Augen ist, dass es im eigenen Land wäre. Als Aktiver Großereignisse in Deutschland erleben zu dürfen ist schon Motivation genug um gute Leistungen zu bringen.»

    Senta Berger, Schauspielerin: «Wenn ich mich daran erinnere, was das für Zeiten waren, als wir die Olympiade 1972 in München hatten, das hat natürlich in der Stadt sehr viel initiiert, das war ein sehr großer Aufbruch. Das konnte man sehen, das konnte man fühlen. Man konnte die Internationalität, die München sonst ein bisschen vermissen lässt, fühlen, sehen, spüren. Unter diesem Aspekt wäre es natürlich sehr schön, wenn wir die Olympiade bekommen würden, obwohl ich natürlich auch die Bedenken der Garmischer gut verstehen kann, die Angst haben vor einer zurückgelassenen kahlen Landschaft.»

    Fritz Karl, Schauspieler: «Das wäre toll wenn das hier stattfinden würde. Ich habe keine Ahnung, wie groß die Chancen sind, aber ich drücke die Daumen.»

    Friedrich Ani, Schriftsteller und Drehbuch-Autor: «Reale Chancen, ich denke dass das klappen könnte. Und wenn es klappt, ist es schön. Ich bin nicht so ein Olympionike, wenn es nicht klappt, dann weine ich auch nicht in die Isar. Ich glaube nicht unbedingt, dass München eine Olympiade braucht, dass ist eine Imagegeschichte und das Rathaus will sich ein Denkmal setzen. Ich brauch die Olympiade nicht.»

    Friedrich von Thun, Schauspieler: «Grundsätzlich halte ich es für eine gute Idee. Ich denke, dass sehr viel Rücksicht auf die Natur und auch sonst genommen wird. Und ich glaube, dass das Plus letztlich das Minus überwiegt.»

    Frank Walter Steinmeier, SPD-Fraktionsvorsitzender: «Ich würde mich sehr freuen, wenn wir die Olympischen Spiele mal wieder nach Deutschland bekommen würden. Wir hätten mal wieder die Gelegenheit zu zeigen, dass die Deutschen nicht nur ein Volk sind, das die Großveranstaltungen organisieren kann, sondern fröhlich und zuversichtlich in die Zukunft schaut und freundlich mit Gästen umgeht.»

    Magdalena Neuner, Biathlon-Olympiasiegerin: «Ich drücke natürlich fest die Daumen, dass München den Zuschlag erhält. Die Chancen sollten normalerweise nicht so schlecht sein. Unsere Sportanlagen sind top-modern, die Organisatoren wissen, was zu tun ist. Außerdem müsste man sich sicherlich keine Sorgen machen, ob genug Zuschauer in die Stadien kommen. Olympia in Deutschland wäre ein Wintermärchen.»

    Felix Neureuther, Skirennfahrer: «Ich glaube fest daran, dass München und Garmisch-Partenkirchen den Zuschlag für die Winterspiele 2018 erhalten. Olympische Winterspiele 2018 in der Heimat, das wäre gerade für mich als aktiver Sportler einfach der Hammer.»

    Dieter Hundt, Arbeitgeberpräsident: «München hat hervorragende Chancen. Im Bericht der Evaluierungskommission des IOC hat die Münchner Bewerbung Höchstnoten erhalten. Vor allem das ökologische Profil der Bewerbung ist erstklassig und zeigt Nachhaltigkeit in seiner besten Form. Neben der sportlichen und gesellschaftlichen Dimension bedeutet ein solches Großereignis auch einen wirtschaftlichen Schub über München und Bayern hinaus.»

    Jutta Speidel, Schauspielerin: «Ich hoffe doch auf alle Fälle, dass wir den Zuschlag bekommen. Wir hatten ja schon eine Olympiade, die aber von einem schrecklichen Ereignis überschattet wurde. Und ich wünsche mir sehr, dass wir noch einmal eine schöne Olympiade haben - ohne Gewalt und ohne Gräueltaten.»

    Manuel Machata, Bob-Weltmeister: «München wird gewinnen. Die Grundvoraussetzungen sind aus sportlicher Sicht mit Abstand die Besten. Für mich persönlich wäre 2018 ein idealer Zeitpunkt. Bobfahrer haben erfahrungsgemäß Mitte 30 ihren Zenit.»

    Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen: «Ich glaube, dass die Chancen Münchens sehr gut sind, weil München ein sehr gutes, auch ein sehr ökologisches Konzept vorgestellt hat. Man weiß bei München, dass sie es können. »

    Philipp Rösler, Bundeswirtschaftsminister: «Wer München und die gesamte Gegend kennt, der weiß, dass die Chancen sehr gut sind. Wir würden uns sehr freuen wegen des sportlichen Ereignisses, aber als Bundeswirtschaftsminister würde ich sagen, das hat auch ökonomische Erfolge.»

    Christian Lindner, FDP-Generalsekretär: «Ich würde München wünschen, noch einmal Austragungsort zu sein, diesmal für den Winter. Ich drücke die Daumen. Es ist eine tolle Gelegenheit eine Visitenkarte in der Welt abzugeben.»

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