Archivierter Artikel vom 09.03.2012, 12:55 Uhr

Die Piloten der Formel 1: Sergio Perez

STÄRKEN

Lesezeit: 1 Minuten
Team:Sauber (seit 2011)
Startnummer:15
Land:Mexiko
Geburtsdatum:26. Januar 1990
Geburtsort:Guadalajara (Mexiko)
Wohnort:Monaco (Monaco)
Größe:1,73 m
Gewicht:63 kg
Familie:ledig
F1-Debüt:Australien 2011
Homepage: www.sergioperezf1.com
Sergio Perez
Sergio Perez vom Team Sauber. Quelle: Sauber Motorsport AG
Foto: DPA

Sergio Perez zeigte gleich in seiner Rookie-Saison enorme Rennfahrer-Qualitäten: Sein unglaublicher Speed und die zugleich reifenschonende Fahrweise fielen nicht nur dem eigenen Sauber-Team positiv auf. Bereits beim GP von Spanien raste Perez als Neunter in die Top Ten. Beim Grand-Prix in Silverstone kam er sogar als Siebter ins Ziel. Der junge Mexikaner ist zudem extrem ehrgeizig, seine Ziele könnten größer und höher nicht sein: «Ich bin nicht in der Formel 1, um mitzufahren. Ich will eines Tages Weltmeister werden. »

SCHWÄCHEN

Dieser extreme Ehrgeiz kann aber auch lebensgefährlich sein: Beim Rennen in Monaco verlor Pérez ausgangs der schnellen Tunnelpassage die Kontrolle über den Sauber-Boliden und schlug hart in die Leitplanken ein. Eine schwere Gehirnerschütterung, zwei Rennen Pause und drei weitere Grand-Prix, in denen er sich noch nicht wieder «zu hundert Prozent fit fühlte» waren die Folgen.

BOXENGEFLÜSTER

Angeblich wird «Checo» bereits von Ferrari intensiv beobachtet. Um den Wechsel zu einem der Top-Rennställe aber zu schaffen, muss der Mexikaner in seinem zweiten Formel-1-Jahr mit einigen Achtungserfolgen aufwarten. Nicht nur sportlich scheint Pérez für die großen Rennställe interessant zu sein: Hinter dem 22-Jährigen steht der mexikanische Mobilfunk-Gigant Telmex als finanzstarker Sponsor.

PROGNOSE

Der zuerst als Bezahlfahrer verschriene Pérez hat in seiner Rookie-Saison schnell gezeigt, dass er auch das nötige Talent für die Formel 1 mitbringt. Stimmt die Performance des neuen Sauber C31, könnte der junge Mexikaner öfter in den Top Ten auftauchen, als es der Konkurrenz lieb wäre.

(Stand: März 2012)