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Aachen

Die Fußball-Nationalelf in der Einzelkritik

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat auch ohne zahlreiche Stammkräfte erste Lust auf die WM in Südafrika geweckt und besiegte in Aachen Fußball-Zwerg Malta mit 3:0 (1:0). Hier eine Einzelkritik der Spieler.

Neuer: Probelauf als Nummer 1: Kaum gefordert, aber aufmerksam. Auf nassem Rasen sicher bei Schüssen von Fenech (18.) und Briffa (28.).

Beck: Nicht mehr als solide – und das gegen Malta. Schöne Vorlage auf Kießling bei einem gelungenen Vorstoß (44.). Bleibt Streichkandidat.

Friedrich: Nach Abstiegsfrust mit Hertha Kapitän und Abwehrchef. Einige Wackler. Ein energischer Vorstoß eröffnete Kroos Torchance.

Tasci: Selten gefordert, aber mit Problemen im Zweikampf mit Maltas einziger Spitze Mifsud. Zur Pause ausgewechselt. Muss sich steigern.

Aogo: Der Neuling marschierte oft über links nach vorne, machte aber noch zu viele Fehler. Präzise Flanke beim Kopfballtor von Cacau.

Khedira: Der Stuttgarter ist Löws favorisierter Sechser hinter Ballack und Schweinsteiger. Gute Balleroberung, aber kann noch mehr.

Trochowski: Löw testete ihn auf dem rechten Flügel. Ließ seine tolle Schusstechnik aufblitzen. Insgesamt zu unpräzise, muss kämpfen.

Podolski: Brauchte einen langen Anlauf, aber dann zündete der Kölner. Zwei Torvorbereitungen nach der Pause. Hat den Kampf aufgenommen.

Kroos: Verkappter Spielmacher, sorgte von links für viel Gefahr. Beteiligt am 1:0. Glücklos im Abschluss. Haber parierte mehrmals.

Cacau: Sehr agil, spielstark und mit Torinstinkt. Erste DFB-Tore mit Kopf (16.) und Fuß (58.) als Lohn. Eine gute WM-Alternative.

Kießling: Probleme in der Ballbehauptung. Stark im Kopfball, aber scheiterte an Haber (29./30./90.). Der Leverkusener ging weite Wege.

Hummels: Kam nach dem Wechsel für Tasci. Der Dortmunder Neuling agierte als Innendecker abgeklärt. Einige Fehlpässe im Aufbau.

Großkreutz: Löste Kroos ab (57.). Sofort voll da: Leitete Tor Nummer zwei und drei ein. Schöner kann ein Länderspieldebüt kaum sein.

Träsch: Kam rechts hinten für Beck. Löw testete den Stuttgarter auf seiner Alternativ-Position. Die Vielseitigkeit könnte ein Plus sein.

Westermann: Bekam nur einen Kurzeinsatz in der Innenverteidigung. Der Schalker wird sich im Trainingslager zeigen müssen.

Reinartz: Auch der Leverkusener durfte als insgesamt fünfter Debütant noch 20 Minuten Länderspiel-Luft im defensiven Mittelfeld schnuppern.

Boateng: Löste spät seinen HSV-Kollegen Aogo ab. Konnte auf der ungewohnter Position hinten links keine Werbung mehr betreiben.

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