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Die fünf Herausforderungen für die neue Vorsitzende

Die künftige SPD-Chefin Andrea Nahles muss erst mal das Ja der Mitglieder zum Koalitionsvertrag mit CDU/CSU sichern –daneben gibt es Scherben zusammenzukehren und große Herausforderungen.

  • Diaspora: In Ostdeutschland liegt die SPD in vielen Regionen hinter der AfD, in Baden-Württemberg bei zwölf Prozent, in Bayern ist es nicht viel mehr. Ganze Landstriche drohen zur SPD-freien Zone zu werden, es wird immer schwerer, geeignete Mandatsträger zu finden.
  • Programm: Immer wenn die SPD schlecht da steht, wird nach einem neuen Grundsatzprogramm gerufen. Und einem Revidieren der Agenda 2010 von Gerhard Schröder. Statt einem Sammelsurium an Ideen, muss Nahles ein paar knackige Zukunftsvorschläge mit entwickeln, einen Aufbruch.
  • Mitglieder: Trotz vieler Neueintritte junger Leute liegt das Alter im Durchschnitt bei über 60 Jahren. Mit Generalsekretär Lars Klingbeil sollen Onlineforen entwickelt werden, um sich schneller und besser an Debatten beteiligen zu können – und nicht mehr nur im Ortsverein.
  • Personal: Was macht Nahles mit dem beliebten Außenminister Sigmar Gabriel? Wo sind junge Hoffnungsträger? Findet sie neue Talente in Ostdeutschland, die dort für neuen Zulauf sorgen können? Wie kann die SPD sympathischer und weniger nörgelnd und griesgrämig daherkommen?
  • Kommunikation: Politik besser verkaufen, verständlichere Botschaften sind das Ziel. Und wenn einer Erfolge schlecht reden kann, dann die SPD. Wie sagte Altkanzler Schröder, Luther zitierend: „Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz“.
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