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    Whistler

    Die Bären sind los: Meister Petz überall in Whistler

    Rob und Steven knabbern gern an der Isolierung der Bob- und Rodelbahn, Marissa zerlegt schon mal einen Hamburger-Stand: Die (Schwarz-)Bären sind los in Whistler.

    Schwarzbär
    Ein amerikanischer Schwarzbär, (lat.: Ursus americanus) klettert souverän einen Baumstamm hinauf. Die Olympia-Stadt lebt mit und auch von Meister Petz. (Bild: dpa)

    Die Olympia-Stadt (12. bis 28. Februar) lebt mit und auch von Meister Petz – und das sehr entspannt. Schwarzbären vor dem Haus oder beim Wandern im Wald sind im Sommer keine Seltenheit, die Einheimischen reagieren bei ihrem Anblick gelassen. Inmitten der Bären-Gebiete sind die olympischen Bauten entstanden. Von März bis November tummeln sich die über 100 Schwarzbären von Whistler auch mitten an der Rodelbahn oder auf den Skipisten. In der kalten Jahreszeit halten die bis zu 300 Kilogramm schweren Kolosse ihre Winterruhe in durch hohen Schnee isolierten Baumhöhlen – nur wenige Meter entfernt von den Strecken, auf denen Maria Riesch und Co. um Medaillen fahren.

    «Marissa hat ein langes schweres Leben. Sie hatte schon einige Verletzungen.» Michael Allen spricht über sein Sorgenkind wie über eine eigene Tochter. Er ist Ranger in den weiten Wäldern um Whistler und kennt die Bären wie kein Zweiter. Jedes Tier hat seinen eigenen Namen und wird aufmerksam das ganze Jahr beobachtet. So weiß Allen, dass Marissa gern für Tage abtaucht und dabei auch ihre Jungen im Stich lässt. Die Bären haben aber auch Allen im Blick – zu seiner Hochzeit 2002 tauchten gleich vier auf: «Sie schauen oft nach, wo ich bin.»

    Die Bären sind eine der Attraktionen in Whistler und im Stadtbild allgegenwärtig. Große Schautafeln informieren über das Leben der Tiere, die so intelligent sind, dass sie normale Mülltonnen problemlos öffnen, um nach essbarem Müll zu suchen. Daher gibt es spezielle Müllbehälter, an deren Bedienung ungeübte Menschen erst einmal scheitern. Um die Ausbreitung der Bären in Wohngebiete und die Innenstadt einzudämmen, ist es gesetzlich verboten, sie zu füttern. Abfall darf nur in den bärensicheren Containern entsorgt werden.

    Wilde Bären meiden den Kontakt mit Menschen, ihre Kollegen in bewohnten Gebieten sind da zutraulicher. Zwar wurden im vergangenen Jahrzehnt zehn Menschen in der kanadischen Provinz British Columbia von Bären getötet, doch passierte dies in abgelegenen Gegenden, wo die Tiere nicht an Menschen gewöhnt waren. Damit Mensch und Bär weiter friedlich mit- und nebeneinander in Whistler leben, weisen große Tafeln gerade für die jährlich zwei Millionen Touristen auf Verhaltensregeln hin, wenn sich Bär und Mensch begegnen.

    Weitere Infos zum Umgang mit Bären: www.bearsmart.com

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