Archivierter Artikel vom 22.09.2020, 17:30 Uhr
Berlin

Deutscher Fußball-Bund

DFB-Präsident Keller strebt keinen Sitz im FIFA-Rat an

DFB-Präsident Fritz Keller strebt keinen Sitz im Council des Weltverbands FIFA an. „Auf jeden Fall wäre es sinnvoll, wenn der deutsche Fußball und der DFB auch dort präsent wären“, sagte der 63-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

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Fritz Keller
Strebt keinen Sitz im Council des Weltverbands FIFA an: DFB-Präsident Fritz Keller.
Foto: Christian Charisius/dpa

Er persönlich aber habe bereits „genügend Arbeit“ und vertrete „den DFB schon international, ohne in diesen Gremien zu sitzen“. Am 27. September jährt sich Kellers Wahl zum Chef des Deutschen Fußball-Bundes zum ersten Mal.

Der DFB hatte seinen Sitz im FIFA-Rat mit dem Rücktritt von Kellers Vorgänger Reinhard Grindel verloren. Gewählt werden die neun europäischen Vertreter im Council vom Kongress der Europäischen Fußball-Union. Im UEFA-Exekutivkomitee ist der DFB durch Vizepräsident Rainer Koch vertreten, dieser muss sich beim nächsten Kongress 2021 in Minsk für vier Jahre im Amt bestätigen lassen.

Keller hatte immer wieder betont, nicht wie Grindel alle drei großen Posten besetzen zu wollen. „Wir werden uns zusammensetzen und überlegen, was das Beste für den deutschen Fußball ist und welcher Weg der beste ist, um die UEFA und den europäischen Fußball dort angemessen vertreten zu können“, sagte er mit Blick auf den FIFA-Rat. Völlig ausschließen wollte er eine Kandidatur aber nicht.

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