Archivierter Artikel vom 09.04.2010, 09:36 Uhr
Frankfurt/Main

DFB-Bundestag: Das Fußball-Parlament

Beim Außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) kommen in Frankfurt/Main die 261 Delegierten des größten Sportfachverbandes der Welt zusammen.

Der Bundestag ist das höchste Gremium des DFB, praktisch das Fußball-Parlament. Ein Ordentlicher DFB-Bundestag wird turnusgemäß alle drei Jahre einberufen und wählt dann auch Präsidium und Vorstand.

Ein Außerordentlicher Bundestag kann vom DFB-Präsidium jederzeit aus wichtigem Grund einberufen werden. Diesmal muss der Bundestag nur eine maßgebliche Entscheidung fällen und über das Reform-Papier zur Neustrukturierung im Schiedsrichterwesen abstimmen.

Die stimmberechtigten Delegierten des DFB-Bundestages setzen sich aus Vertretern des DFB-Präsidiums und -Vorstandes, der im Ligaverband organisierten Profivereine und der Regional- und Landesverbände zusammen. Aus DFB-Präsidium (16 Stimmen) und DFB-Vorstand (30) sind alle Mitglieder stimmberechtigt – ebenso der DFB-Ehrenpräsident. Der Ligaverband hat 74 Stimmen.

Die 140 Stimmen der Regionalverbände teilen sich nach einem mitgliederabhängigen Verteilungsschlüssel auf die Regionalverbände Süd (51), West (29), Nord (24), Nordost (22) und Südwest (14) auf. Hinzu kommen die Ehrenmitglieder und die Mitglieder der Rechtsorgane, der Revisionsstelle und der Ausschüsse, die mit beratender Stimme teilnehmen.