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    DFB kassiert mehr durch UEFA-Zentralvermarktung

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kassiert mehr Geld, aber für die Fans ändert sich wenig: Die UEFA hat die Zentralvermarktung der TV-Rechte für die Qualifikationsspiele zu Welt- und Europameisterschaften beschlossen und den Mitgliedern höhere Einnahmen versprochen.

    UEFA-Chef
    Michel Platini spricht in Paris zu den UEFA-Delegierten.
    Foto: DPA

    Die Partien der deutschen Mannschaft werden allerdings auch zukünftig in jedem Fall im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sein.

    «Für die kleinen Verbände ist es gut, weil sie Planungssicherheit haben, für die großen ist es gut, weil es deutlich mehr Geld gibt», kommentierte DFB-Vizepräsident Reinhard Rauball in Paris. «Wir sind mit dieser Entscheidung sehr zufrieden und haben schon früh aus Überzeugung zugestimmt.» Die Freundschaftsspiele darf der DFB weiter individuell anbieten. Auch die Sponsoringrechte für alle Partien der DFB-Auswahl verbleiben beim deutschen Verband.

    Derzeit kassiert der DFB geschätzte 80 Millionen Euro jährlich aus der Vermarktung seiner TV-Rechte. Zu dem Paket von ARD und ZDF gehörten neben den Länderspielen unter anderem auch der DFB-Pokal und die 3. Liga.

    Alle nationalen Verbände hätten der zentralen Vermarktung zugestimmt, teilte Präsident Michel Platini auf dem Kongress der Europäische Fußball-Union (UEFA) in Paris mit. «Wir konnten alle 53 Unterschriften einholen und stehen somit vor dem Start in ein tolles Abenteuer», sagte der Franzose. Das neue Verfahren für die Qualifikationspartien soll mit der Ausscheidung zur EM 2016 in Frankreich beginnen. Die Ausschreibung dafür wird bereits im kommenden Jahr erwartet.

    Die UEFA garantiert allen Mitgliedsverbänden mehr Geld als bei der bisher praktizierten Einzelvermarktung. «Es ist ein Schritt, der in erster Linie dazu dienen soll, den Nationalmannschaftsfußball zu schützen und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus können sämtlichen Verbänden Einnahmegarantien zugesichert werden», erläuterte Platini. Der UEFA-Chef bezeichnete das Vorhaben als «ein Fußball- und nicht ein kommerzielles Projekt».

    Die UEFA habe die Pflicht, «diesen Wettbewerben die Stellung zurückzugeben, die sie verdienen», sagte der 55-Jährige. Die beteiligten Verbände könnten sich damit auf das Sportliche konzentrieren, «ohne sich bei den Auslosungen Gedanken über die Attraktivität der Gegner im Hinblick auf den Verkauf der TV-Rechte machen zu müssen», sagte Platini.

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