Archivierter Artikel vom 15.02.2010, 02:12 Uhr
Whistler

Deutsche Rodler erneuern Gold-Abo bei Olympia

Zwölf Jahre nach dem letzten Gold-Coup von Georg Hackl hat Felix Loch die stolze Erfolgsbilanz der deutschen Rodel- Männer bei Winterspielen ausgebaut. Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert die Erfolge der deutschen Kufen-Asse bei Olympia.

1964: In Innsbruck gibt es einen deutschen Dreifacherfolg: Thomas Köhler siegt vor Klaus Bonsack und Hans Plenk.

1968: In Grenoble reicht es für Köhler noch einmal zu Silber. Bonsack fährt zu Bronze.

1972: Dreifach-Triumph in Sapporo: Wolfgang Scheidel gewinnt vor Harald Ehrig und Wolfram Fiedler.

1976: Innsbruck bleibt für die deutschen Rodel-Männer eine Gold- Grube: Dettlef Günther siegt vor Josef Fendt und Hans Rinn.

1980: Bernhard Glass holt in Lake Placid den Olympiasieg, Anton Winkler wird Dritter.

1984: Beim Sieg des Italieners Paul Hildgartner in Sarajevo gehen die Deutschen erstmals leer aus.

1988: Jens Müller triumphiert in Calgary, Georg Hackl holt mit Silber die erste seiner fünf Olympia-Medaillen.

1992: Erster Gold-Streich von Hackl in Albertville.

1994: In Lillehammer feiert der «Hackl-Schorsch» seinen zweiten Olympiasieg.

1998: Hackl macht in Nagano seinen Gold-Hattrick perfekt. Jens Müller fährt zu Bronze.

2002: In Salt Lake City muss Hackl nur dem Italiener Armin Zöggeler den Vortritt lassen.

2006: Erstmals seit 1984 gehen die deutschen Männer in Turin wieder leer aus.

2010: Als jüngster Rodel-Olympiasieger fährt Felix Loch zu Gold. David Möller feiert mit Silber seine erste Medaille.