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    Berlin

    Deutsche Olympioniken fordern Schweigeminute in London

    40 Jahre nach dem Attentat bei den Olympischen Spielen in München haben über dreißig deutsche Olympia-Teilnehmer den IOC-Vize-Präsidenten Thomas Bach um eine Gedenkminute in London gebeten.

    München 1972
    Ein Scharfschütze geht am 5. September 1972 auf dem Dach im Olympischen Dorf in München in Stellung.
    Foto: Horst Ossinger - DPA

    Es sei «Zeit für eine große Geste der Olympischen Bewegung», hieß es in einer E-Mail, die auch die zweifache Olympiasiegerin Annegret Richter unterzeichnete.

    «Wir schließen uns deshalb dem international geäußerten Wunsch nach einer Trauerminute bei den diesjährigen Olympischen Sommerspielen in London an und bitten Sie als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Vize-Präsident des IOC und als olympischer Athlet, sich ebenfalls dafür einzusetzen», hieß es. Zu den Absendern gehörten unter anderem Liesel Westermann-Krieg, Heidi Schüller, Sylvia Schenk und Ingrid Mickler-Becker.

    Eine Gruppe palästinensischer Terroristen hatte 1972 in München israelische Olympia-Teilnehmer entführt und elf von ihnen getötet. Die Spiele waren daraufhin zwar unterbrochen worden, aber nicht abgebrochen worden.

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