Archivierter Artikel vom 29.06.2010, 15:30 Uhr

Deutsche legen vermehrt in Investmentfonds an

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Deutsche Anleger setzen vermehrt auf Investmentfonds. Im Schnitt waren es pro Kopf 7946 Euro bis Ende 2009, heißt es in dem neuen Jahrbuch «Investment 2010» des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt.

Damit sei das Pro-Kopf-Investmentvermögen im Zehn-Jahres-Vergleich durchschnittlich um zwei Drittel gewachsen. International gesehen liegen die Deutschen mit ihrer Anlage allerdings hinter den USA mit 25 608 Euro, Frankreich mit 20 314 Euro, Schweden mit 13 575 Euro, Österreich mit 9938 und Großbritannien mit 8746 Euro. Das größte durchschnittliche Wachstum seit 1999 erreichte Südafrika mit 330 Prozent. Im Jahr 2009 lag dort das Pro-Kopf-Investmentvermögen bei 1462 Euro. Die BVI-Experten erfassten nur Publikumsfonds, also Fonds, die für jeden Privatanleger zugänglich sind, jeweils zum Jahresende.

Das Jahrbuch «Investment 2010» kann kostenlos beim Bundesverband Investment und Asset Managenment (BVI) bestellt werden unter «info@bvi.de».