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Berlin

Der neue Freund aus dem Tierheim

dpa/tmn

Hund, Katze, Meerschweinchen – in der Urlaubszeit werden besonders viele Tiere ausgesetzt. Tierheime vermitteln sie oft erfolgreich an neue Besitzer. Wer ein solches Tier zu sich nehmen will, sollte sich aber klar machen, was das heißt.

Große Augen wecken Mitleid
Große Augen wecken Mitleid: Einen Hund aus dem Tierheim sollte man sich aber nur holen, wenn genug Platz, Zeit und Geld vorhanden sind.
Foto: Andrea Warnecke – DPA

Vom trächtigen Meerschweinchen bis zum verwahrlosten Hund: Die Aufnahme von ausgesetzten Tieren gehört für Tierheime zum Pflichtprogramm. Viele Besitzer wissen in der Urlaubszeit nicht wohin mit Hund, Katze und Co. Statt sie vorübergehend in Pflegestationen oder vielleicht auch bei Freunden unterzubringen, werden die Tiere an Zäunen angeleint, nachts vor Tierheimen in Kartons abgestellt oder am Straßenrand ausgesetzt. Die Heime und Tierschutzvereine nehmen die Verlassenen auf und versuchen sie zu vermitteln – oft erfolgreich.

Jeder, der ein Tier aus dem Tierheim adoptieren möchte, sollte sich aber klar machen, dass ein Haustier Zeit und Geld kostet. «Viele unterschätzen das», sagt Ralf Wally von der Aktion Tier in Berlin. Deshalb seien die Tierheime überfüllt. Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes nehmen Heime und Tierschutzvereine pro Jahr rund 70 000 Haustiere auf. «Die Tendenz steigt», sagt Wally.

Ein Hund kostet laut Aktion Tier im Jahr zwischen 700 und 1500 Euro. Für ein Meerschweinchen, das nie allein gehalten werden sollte, rechnen Halter am besten mit 500 bis 600 Euro. Von exotischen Tieren sollten Anfänger lieber die Finger lassen, rät Wally: «Sie sind viel zu schwierig zu halten. Viele verenden oder werden an Tierheime zurückgegeben.»

Ein seriöses Tierheim erkennen Halter daran, dass sie mit dem aufgenommenen Tier nicht allein gelassen werden. In manchen Fällen bieten Tierheime an, nach einer Weile noch einmal auf einen Hausbesuch vorbeizukommen.

Haustiercheck von Aktion Tier

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