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    Der Kader darf als klares Signal an die Liga gelten

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    Dass Willie Whitfield dem ASC trotz besser dotierter Angebote die Treue hielt, ist einer der Trümpfe, mit denen die Mainzer am Samstag in die neue Regionalligasaison gehen.
Foto: Bernd Eßling
    Dass Willie Whitfield dem ASC trotz besser dotierter Angebote die Treue hielt, ist einer der Trümpfe, mit denen die Mainzer am Samstag in die neue Regionalligasaison gehen.
    Foto: Bernd Eßling

    Aber: Die vorige Saison in der Regionalliga Südwest beendeten die Basketballer des ASC Mainz auf dem vierten Tabellenplatz, ohne eine selbstverschuldete Niederlage am Grünen Tisch wären sie Dritte geworden. Wenn sie in der am Samstag um 20 Uhr mit dem Heimspiel gegen die DJK/MJC Trier beginnenden Spielzeit besser abschneiden wollen, sollte es also wenigstens der zweite Rang sein. Und dann könnten sie eigentlich gleich sagen, dass sie Meister werden wollen...

    Whitfield weckte Begehrlichkeiten

    Zu einer solchen Aussage lassen sich zwar weder Cheftrainer Ortmann, noch Alexander Heidbrink, der Sportliche Leiter hinreißen. Letzterer räumt allerdings ein, dass man als Außenstehender durchaus auf die Idee kommen könne, der Klub peile diesmal den Titel an.

    Immerhin haben die Verantwortlichen nichts unversucht gelassen, den bisherigen Kader weitestgehend zusammenzuhalten.

    Willie Whitfield beispielsweise hatte in seinem herausragenden ersten Jahr in Deutschland auch die Begehrlichkeiten höherklassiger Klubs geweckt. Um den US-Amerikaner zu halten, hatte der ASC am letzten Spieltag der vorigen Saison ein emotionales Feuerwerk gezündet und war mit dem neuen Vertragsangebot offenbar bis an die finanzielle Schmerzgrenze gegangen.

    Whitfield blieb. Auch wenn er andernorts deutlich mehr Geld hätte verdienen können, wie Heidbrink sagt. "Und auch junge Spieler wie Tim Brauner oder Kevin Luyeye-Kuelusukina hatten Angebote aus höheren Ligen."

    Ickert und Laurig als externe Zugänge

    Dass sie alle dem ASC die Treue halten, dass obendrein Rückkehrer Ilja Ickert und Leo Laurig den Kader qualitativ und quantitativ verstärken, darf getrost als Signal gelten. Als Hinweis an die Konkurrenz: Wer in die ProB will, muss erst einmal am ASC vorbei. Auch wenn die Vereinsspitze die Investitionen unter anderem damit begründet, "dass wir mit attraktivem Basketball noch mehr Zuschauer und Sponsoren begeistern wollen" (Ortmann) - derartige Anstrengungen hätten sie am Theresianum nicht unternehmen müssen, ginge es nicht darum, im Titelkampf ein entscheidendes Wort mitzureden.

    Größer, aber nicht langsamer geworden

    Ein großes Plus des ASC in dieser Saison dürfte sein, dass die Mannschaft größer geworden ist, ohne an Schnelligkeit einzubüßen. Auf die Integration der Zugänge musste Ortmann nicht viel Zeit verwenden, schließlich ist Laurig der einzige echte Neue. "Und der passt perfekt in unsere Spielweise und auch als Typ ins Team", sagt der Coach. Der schlaksige 19-Jährige könne innen spielen, verfüge aber auch über einen guten Wurf. "Ein solches Puzzleteilchen hatten wir bisher noch nicht im Kader."

    Am Ende einer Saisonvorbereitung, in der die Spieler "unglaublich hart gearbeitet und viel freie Zeit geopfert haben", sieht Ortmann seine Mannschaft spielerisch auf einem ähnlich guten Niveau wie gegen Ende der vorigen Runde - und athletisch sogar ein ganzes Stück weiter. "In diesem Bereich hat sich im Sommer sehr viel getan", sagt der Chefcoach und richtet einen Dank an Athletiktrainer David Vollmer. "David hat das Athletikprogramm sehr gut strukturiert und im Vergleich zum Vorjahr noch mal etwas draufgesattelt."

    Längere Bank als weiterer Pluspunkt

    Vorteilhaft auswirken soll sich auch die Tatsache, dass Ortmann und Heidbrink diesmal mit einem großen Kader in die Runde gehen. Das führte in der vorvergangenen Saison zwar zu atmosphärischen Störungen, weil einige Akteure mit ihrer Spielzeit unzufrieden waren. "Aber letzte Saison haben wir dann gemerkt, wie schnell einem die Puste ausgehen kann, wenn man nur zu acht ist und dann ein, zwei Leute ausfallen", sagt der Trainer. "Mit einem starken Mann mehr im Kader hätten wir nur halb so viele Spiele verloren."

    "Verlieren" soll am Samstagabend keine Thema werden. Zwar hat Ortmann noch keine Ahnung, in welcher Besetzung der Gegner im Theresianum antreten wird, doch das sei in diesem Fall auch nebensächlich. "Wenn wir das aufs Feld bringen, was wir geübt haben, dann müssen sie uns erst einmal in unserer eigenen Halle stoppen..."

    Peter H. Eisenhuth


    Der Kader des ASC Mainz:

    Tim Brauner, 21, 1,89 Meter, A/F
    Felix Dietrich, 18, 1,80, A/F
    Steffen Fischer, 17, 1,88, A/F
    Ilja Ickert, 31, 2,00, F/C
    Nik Koltai, 35, 1,84 Meter, A/F
    Jonas Kühlborn, 21, 1,89, F
    Leo Laurig, 19, 1,99, F/C
    Kevin Luyeye-Kuelusukina, 21, 1,93, F/C
    Philipp Schön, 25, 1,95, F/C
    Johannes Schulz, 21, 2,00, F/C
    Matthias Weiler, 19, 1,98, F/C
    Willie Whitfield, 23, 1,98, C
    Christian Zander, 27, 1,88, A/F

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