Archivierter Artikel vom 26.01.2010, 10:24 Uhr
Hamburg

Der aktuelle Fahrermarkt der Formel 1

Nun hat in USF1 auch das neue amerikanische Formel-1-Team seinen ersten Fahrer bekanntgegeben. Der Argentinier José María López wird für den Rennstall in der kommenden Saison an den Start gehen.

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Die Amerikaner waren das einzige der 13 Teams, das bis dahin noch keinen Piloten benannt hatte. Insgesamt sind noch drei Plätze frei. Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert den Stand auf dem Fahrermarkt der Formel 1.

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Mercedes Grand Prix: Die Schwaben landeten den Sensations-Coup mit Michael Schumacher. Nico Rosberg war zuvor bereits fix. Zwei Deutsche im Silberpfeil – das gab es noch nie in der Formel 1.

McLaren-Mercedes: Weltmeister Jenson Button kommt und bringt die Startnummer 1 mit. Lewis Hamilton hat Vertrag bis 2012. Heikki Kovalainen ging und heuerte bei Lotus an.

Ferrari: Fernando Alonso in Rot. Er kommt von Renault. Felipe Massa darf bleiben. Kimi Räikkönen wurde abgeschoben, er fährt für Citroen in der Rallye-WM.

Red Bull: Sebastian Vettel ist bis 2011 gebunden, Option auf ein weiteres Jahr. Auch Mark Webber darf weiter fahren.

Williams: Routinier Rubens Barrichello und Debütant Nico Hülkenberg ersetzen Rosberg und Kazuki Nakajima.

Sauber: Pedro de la Rosa soll mit seiner Erfahrung dem Team und dem jungen Japaner Kamui Kobayashi helfen.

Force India: Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi werden auch 2010 für das Team fahren.

Lotus: Routinier Jarno Trulli, zuletzt Toyota, und Heikki Kovalainen steigen in die Cockpits des Neueinsteigers aus Malaysia ein.

Virgin: Der bisherige Toyota-Pilot Timo Glock soll den Neuling auf Touren bringen. Partner ist der Brasilianer Lucas di Grassi.

Toro Rosso: Sebastién Buemi und Jaime Alguersuaris bleiben.

Noch ein Platz frei:

Renault: Robert Kubica kommt von BMW-Sauber als Alonso-Nachfolger. Romain Grosjean könnte durch Heidfeld ersetzt werden.

Campos Meta: Bruno Senna, Neffe des 1994 tödlich verunglückten Ayrton Senna, kommt zum Nulltarif. Cockpit zwei ist noch völlig offen.

USF1: Weniger als zwei Monate vor dem Rennbeginn steht der ehemalige Renault-Testpilot José María López als erster Fahrer fest. Unter anderem Ex-Champion Jacques Villeneuve gilt als Kandidat für das zweite Cockpit.