Archivierter Artikel vom 15.09.2010, 11:18 Uhr

Den Kindern beim Surfen über die Schulter schauen

Berlin (dpa/tmn). Eltern sollten wissen, auf welchen Seiten der Nachwuchs surft und mit ihm auch über die Inhalte sprechen. Dazu rät der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium.

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Kinder am PC
Eltern sollten ihre Kinder das Netz entdecken lassen – aber im Auge behalten, was das Kind online so treibt. (Bild: dpa)

Das Internet sei heutzutage fester Bestandteil der Lebenswelt von Kindern. Mehr als 70 Prozent der Sieben- bis Zehnjährigen nutzten das Web, vorausgesetzt ihre Eltern hätten einen Anschluss, so der BITKOM.

Kinder sollten das Internet nach Meinung der Experten auf eigene Faust entdecken können. Wichtig sei dabei aber, dass sie vor möglichen Gefahren geschützt würden. Ein erster Schritt sei, die Internet-Einstellungen des PCs zu verändern. Manche Browser böten Filter gegen Gewalt- und Sexdarstellungen an. Unterstützung bekommen Eltern auch durch Kinderschutz-Programme. Ein solches Programm könne beispielsweise auf der Seite «fragfinn.de» kostenlos heruntergeladen werden. Kinder könnten sich durch die Installation dieses Programms nur in einem geschützten Surf-Raum bewegen.

Sinnvoll sei zudem eine zeitlichen Beschränkung der Internetnutzung. Auch dürften Kinder nur an moderierten Chats teilnehmen. Eltern sollten sie darauf hinweisen, keine privaten Daten oder Fotos im Internet zu veröffentlichen. Lesezeichen oder eine feste Startseite könnten dem Nachwuchs helfen, sich im Netz zu orientieren. Viele Kinder- und Jugendportale böten pädagogisch sinnvolle Angebote.

Suchmaschine für Kinder

Kinder-Portal «fragfinn.de»

Kinder-Platform «Internauten»

Online-Portal «Netzcheckers»

Surf-Tipps für Kinder

Tipp-Sammlung für Eltern

Übersicht zu Webseiten für Kinder