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Den Dispozins ruhig mal mit der Bank neu aushandeln

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Wer sein Girokonto überzieht, muss hohe Dispozinsen von bis zu 13,99 Prozent bezahlen. Diese überteuerten Konditionen müssen nicht sein, sagt Max Herbst von der unabhängigen Finanzberatung FMH in Frankfurt.

Herbst rät, ruhig mal mit der Hausbank über die Zinsen beim Überziehungskredit neu zu verhandeln. Schließlich gebe es auch Banken, die nur 6 Prozent verlangen würden. Seit Beginn der Krise im Oktober 2008 hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins um 3,25 Prozentpunkte gesenkt – von 4,25 auf 1 Prozent. Die Banken wiederum haben bis heute davon nur 1 Prozentpunkt an ihre Kunden weitergegeben.

Das sei unverständlich, empören sich auch die Verbraucherschützer bundesweit. Denn der Euribor – er bezeichnet die durchschnittlichen Zinssätze, zu denen 57 europäische Banken sich untereinander Geld leihen – sei ebenfalls von 5,38 Prozent auf 1 Prozent gesunken. Die Kritiker werfen den Banken vor, während der Krise mit dem Dispozins Gewinne auf Kosten des Kunden gemacht zu haben. «Kunden sollten das Gespräch mit der Hausbank suchen. 1 bis 2 Prozent kann man aushandeln», sagt Herbst. Das gelte jedenfalls für Dispozinsen, die bei über 10 Prozent liegen.

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