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Hagen

Dauerhafte Freundschaften bedeuten Arbeit

dpa/tmn

Freundschaften halten nicht automatisch. Damit sie dauerhaft bestehen, müssen Freunde kontinuierlich an ihrer Beziehung arbeiten, erklärt Horst Heidbrink, Psychologe an der Fernuniversität Hagen.

Die Fähigkeit dazu übten schon Kinder ein. Im Jugendalter haben sie dann idealerweise gelernt, mit Konflikten umzugehen und sie mit dem Freund konstruktiv zu lösen. Damit es aber überhaupt zu einer Freundschaft kommt, brauche es drei Grundvoraussetzungen: Freiwilligkeit, Gleichheit und ein Gleichgewicht im Nehmen und Geben.

Doch Freundschaften zerbrechen auch. Manche werden aktiv beendet, andere laufen einfach aus. Die bewusste Entscheidung, eine Freundschaft zu beenden, sei häufig Folge eines Vertrauensbruchs, erklärt der Psychologe, der zu sozialen Beziehungen und Freundschaften forscht. Ein Beispiel: Der Freund gibt intime Details an Dritte weiter. Läuft eine Freundschaft aus, habe das dagegen vor allem mit sich wandelnden Lebenssituationen der Freunde zu tun. Die Prioritäten verschieben sich und passen nicht mehr zusammen.

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