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Das bringt die Fußball-Woche

Es sind noch einige Tickets für die WM zu vergeben. Deutschland hat die Teilnahme bereits sicher, Hansi Flick kann ein wenig testen. Für die Frauen stehen schwere Aufgaben in der Champions League an.

Nationalmannschaft
Die Nationalmannschaft trifft in der letzten Länderspielpause des Jahres auf Liechtenstein und Armenien.
Foto: Marcus Brandt/dpa

Berlin (dpa). Die letzten Länderspiele des Jahres stehen an. Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sind die Spiele gegen Liechtenstein und Armenien weniger bedeutend, da die Qualifikation für die WM schon geschafft ist. Andere Länder wie Europameister Italien oder Spanien müssen noch zittern.

Nationalmannschaft: Die DFB-Auswahl schließt das Länderspieljahr mit den beiden noch ausstehenden Partien in der WM-Qualifikation ab. Am Donnerstag trifft die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick in Wolfsburg auf Liechtenstein, ehe die Reise nach Eriwan zur Partie gegen Armenien am Sonntag ansteht. Treffpunkt für die Nationalspieler um Neuling Lukas Nmecha ist am heutigen Montag das Teamhotel in Wolfsburg. Flick berief für die sportlich weniger bedeutenden Spiele insgesamt 27 Profis, darunter vier Torhüter. Das Ticket für die umstrittene WM 2022 in Katar hatte die DFB-Auswahl bereits Anfang Oktober gelöst.

WM-Qualifikation: Die DFB-Elf von Bundestrainer Hansi Flick hat das WM-Ticket bereits gelöst, andere Nationen müssen erheblich mehr bangen. Ex-Europameister Portugal muss am Sonntagabend im eigenen Stadion gegen den derzeitigen Tabellenführer Serbien bestehen. Auch für Spanien (gegen Schweden) und Europameister Italien (gegen die Schweiz) geht es noch um den Gruppensieg. Gelingt dieser nicht, droht der ungemütliche Weg über die Playoffs im Frühjahr 2022. Dann kämpfen zwölf Teilnehmer um gerade einmal drei Startplätze in Katar. Für Frankreich, Belgien und England ist die Qualifikation in den letzten Gruppenspielen nur noch Formsache.

U21: Die deutsche U21-Auswahl will das „erfolgreiche Jahr der U21 mit zwei Siegen beenden“, kündigte Trainer Antonio Di Salvo für die letzten EM-Qualifikationsspiele seiner Kicker im Jahr 2021 an. Für die Spiele gegen Polen am 12. November (18.15 Uhr/ProSieben MAXX) in Großaspach und San Marino am 16. November (18.15 Uhr/ProSieben MAXX) in Ingolstadt hat er drei Neulinge nominiert. Noah Atubolu (SC Freiburg), Marton Dardai (Hertha BSC) und Jan Thielmann (1. FC Köln) könnten ihre Länderspiel-Premieren erleben. Wieder dabei sind der Dortmunder Youssoufa Moukoko und der Stuttgarter Roberto Massimo, die im Oktober vor dem Spiel in Paderborn gegen Israel (3:2) mit Verletzungen das Teamquartier verlassen mussten. Mit zwölf Punkten liegt U21-Europameister Deutschland auf Platz eins der Qualifikationsgruppe B, Polen ist mit sieben Zählern hinter Israel (9 Punkte) Dritter.

Frauen, Champions League: Für die TSG 1899 Hoffenheim stehen zwei Höhepunkte der Vereinsgeschichte an: Am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) tritt das Team von Trainer Gabor Gallai bei Titelverteidiger FC Barcelona an. Genau eine Woche später ist das Rückspiel im Dietmar-Hopp-Stadion. Die Mannschaft um die österreichische Torjägerin Nicole Billa, Deutschlands „Fußballerin des Jahres“, hat bisher ein 5:0 gegen die Däninnen von HB Køge und ein 0:4 bei Arsenal Women FC stehen. Der deutsche Meister FC Bayern München steht ebenfalls vor einer großen Herausforderung mit der Partie bei Rekordsieger Olympique Lyon (Mittwoch, 21.00 Uhr/DAZN). Der VfL Wolfsburg spielt am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) bei Juventus Turin. Auch München und Wolfsburg haben bisher jeweils eines von zwei Spielen gewonnen.

© dpa-infocom, dpa:211107-99-904520/4

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