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Das bringt der Tag bei der Ruder-WM

Die Ruder-WM geht in die entscheidende Phase. Doch am ersten Finaltag in den olympischen Klassen sind deutsche Boote nur spärlich vertreten. Die besten Chancen werden dem Frauen-Doppelvierer eingeräumt.

Rudern WM
Am ersten Finaltag der Ruder-WM in Plowdiw sind in den olympischen Klassen deutsche Boote nur spärlich vertreten.
Foto: Darko Vojinovic/AP – dpa

Plowdiw (dpa). Showdown bei der Ruder-WM. Am ersten Finaltag werden in acht der insgesamt 14 olympischen Wettkampfklassen Medaillen vergeben. Der Deutsche Ruderverband (DRV) ist heute nur zweimal vertreten.

Der Endlauf im Vierer ohne Steuermann startet um 11.46 Uhr (MESZ), der im Frauen-Doppelvierer 15 Minuten später. Die Deutschen Presse-Agentur schätzt die Chancen der beiden DRV-Teams ein.

Vierer ohne Steuermann: Platz zwei im Vorlauf, Rang drei im Halbfinale. Für die deutsche Crew um Schlagmann Felix Drahotta (Leverkusen) ist schon der Einzug in den Endlauf ein Erfolg. Ein Platz auf dem Podium käme überraschend. Gleichwohl liebäugelt Trainer Tim Schönberg mit Edelmetall. „Realistisch ist eine Medaille drin, wenn es gut läuft. Das ist jetzt unser Ziel. So werden wir ins Rennen gehen.“

Frauen-Doppelvierer: Noch vor WM-Beginn galt das Team um Schlagfrau Frieda Hämmerling (Kiel) als Topfavorit. Doch im Halbfinale am Donnerstag reichte es nur zu Rang zwei hinter Polen. Zudem waren auch die Chinesinnen im zweiten Rennen schneller. Dennoch ist die Zuversicht ungetrübt. „Der Titel ist nach wir vor unser Ziel. Der Wille und der Plan sind da“, sagte Crewmitglied Carlotta Nwajide.

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