Archivierter Artikel vom 25.02.2012, 18:25 Uhr

Dank Polizei blieb es am Bahnhof ruhig

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Szene kurz vor dem Rheinland-Pfalz-Derby. Die Polizei hat aufgrund der Vielzahl an Straftaten rund um dieses Spiel und wegen des ÜBerfalls vo FCK-Fans auf 05er eine Ermittlungsgruppe installiert.
Szene kurz vor dem Rheinland-Pfalz-Derby. Die Polizei hat aufgrund der Vielzahl an Straftaten rund um dieses Spiel und wegen des ÜBerfalls vo FCK-Fans auf 05er eine Ermittlungsgruppe installiert.
Foto: Alexandra Schröder

„Ich find's beeindruckend hier“, meinte eine Passantin süffisant zu ihrem Begleiter. Und aus einem jungen Mann brach es heraus: „Ey, was hier los ist, ist aber schon heavy.“

Für 05-Fans ein Triumph, für rote Teufel eine Schmach. Hier kommen viele Eindrücke von den Rängen beim Derby zwischen Mainz 05 und dem FCK, das die Mainzer mit 4:0 für sich entschieden.

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Julia Rau

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Julia Rau

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Bernd Eßling

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Bernd Eßling

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Ja, was ist denn eigentlich los? Das wollte um 17.20 Uhr auch eine erstaunte Frau von einem Zuschauer wissen. Als sie darauf erfuhr, dass das rheinland-pfälzische Fußballderby zwischen Mainz und Kaiserslautern bei der Polizei für Alarmstimmung gesorgt hatte und deshalb vielleicht 100 schwarz gepanzerte Polizisten eine lebende Wand gegen etwaige Fankrawalle bildeten, war das für die Frau genug Information: „Okay, ich mach' mich mal aus dem Staub.“

Die Mainzer Mohamed Zidan (r) und Adam Szalai (M) jubeln zusammen während Kaiserslauterns Mathias Abel (l) den Kopf hängen lässt.

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Der Mainzer Mohamed Zidan freut sich über seinen Treffer zum 1:0.

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Vor Anpfiff.

Bernd Eßling

Kaiserslauterns Sandro Wagner liegt nach einem Zusammenstoß am Boden.

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Der Kaiserslauterns Fans zünden vor dem Anpfiff Feuerwerk.

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Kaiserslauterns Christian Tiffert schlägt nach einer verpassten Torchance die Hände über den Kopf.

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Der Mainzer Mohamed Zidan (r) freut sich mit Nicolai Müller über dessen Tor zum 3:0.

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Der Mainzer Mohamed Zidan jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 vor Kaiserslauterns Fans.

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Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel vor dem Anpfiff.

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Schiedsrichter Knut Kircher (r) spricht mit dem Mainzer Mohamed Zidan nach dessen Jubel zum 1:0.

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Der Mainzer Elkin Soto (u) und Kaiserslauterns Dorge Kouemaha (o) versuchen an den Ball zu kommen.

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Der Mainzer Nicolai Müller (2.v.r.) schießt das 3:0, FCK-Torhüter Kevin Trapp (l) ist machtlos.

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Der Kaiserslauterns Torwart Kevin Trapp (r) verpasst den Ball zum 1:0 durch Zidan (nicht im Bild).

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Der Mainzer Mohamed Zidan freut sich über seinen Treffer zum 1:0.

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Der Mainzer Mohamed Zidan jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 vor Kaiserslauterns Fans.

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Der Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz vor dem Anpfiff.

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Der Mainzer Jan Kirchhoff (M) und Kaiserslauterns Jan Simunek (l) und Mathias Abel (r) versuchen an den Ball zu kommen.

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Kaiserslauterns Fans verbrennen nach dem Treffer zum 2:0 eine Mainzer Fahne.

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Der Mainzer Torwart Christian Wetklo jubelt, nachdem er einen Freistoß gehalten hat.

dpa

Der Mainzer Torwart Christian Wetklo (r) jubelt, nachdem er einen Freistoß gehalten hat.

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Der Mainzer Mohamed Zidan (r) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 mit Sami Allagui.

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Die Mainzer Eugen Polanski (r) und Elkin Soto (M) freuen sich mit Adam Szalai über dessen Tor zum 2:0.

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Der Mainzer Elkin Soto (r) freut sich mit Adam Szalai über dessen Tor zum 2:0.

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Tor zum 2:0 durch Adam Szalai nach Vorarbeit Elkin Soto.

Julia Rau

Choupo-Moting jubelt über seinen Treffer.

Bernd Eßling

Bernd Eßling

05-Präsident Harald Strutz.

Julia Rau

Heinz Müller, Keeper auf der Mainzer Ersatzbank.

Julia Rau

Eugen Polanski wird brutal gefoult.

Julia Rau

Bernd Eßling

Rangelei nach dem Foul an Eugen Polanski.

Julia Rau

Eric Maxim Choupo-Moting jubelt über sein Tor zum 4:0 und formt mit seinen Händen ein Herz.

Julia Rau

Mohamed Zidan wird von Christian Heidel geherzt.

Julia Rau

Thomas Tuchel und Adam Szalai nach dem Abpfiff.

Julia Rau

Yunus Malli.

Julia Rau

Sami Allagui.

Bernd Eßling

FCK nach dem Abpfiff.

Julia Rau

Freistoß.

Bernd Eßling

Eugen Polanski.

Bernd Eßling

Die Luft ist noch verraucht von Bengalos aus dem Gästeblock.

Bernd Eßling

Doch beeilen hätte sie sich nicht müssen, denn bis die ersten Sonderbusse mit Fans aus der Pfalz kamen, dauerte es noch. Und als sie da waren, gab es lediglich ein paar höhnische Rufe von 05ern. Die Beamten leiteten die Fahrzeuge schnell zu den Gleisen 1 und 11, wo zwei Sonderzüge nach Neustadt und Kaiserslautern warteten. Kontakt zwischen den beiden rivalisierenden Fangruppen waren eindeutig nicht erwünscht. Dennoch fanden einige Lauterer ein Schlupfloch und einen Supermarkt. Dort organisierten sie sich Bier. Irgendwie musste die schmerzhafte Niederlage verdaut werden.

Deutlich besser gelaunt waren die Fans der Rheinhessen: „Tolles Spiel. Das war es, worauf die Mainzer Fans gewartet haben“, schwärmte etwa ein 50-jähriger Mombacher. „Mit das beste Spiel der Saison“, fand ein Fan aus Saulheim. Nur das (verbotene) Feuerwerk der Pfälzer zu Beginn der Partie – die Polizei sprach von 30 bis 40 Fackeln – habe die Stimmung unnötig angeheizt.

Vom Feuerwerk abgesehen hielt sich der Ärger mit den konkurrierenden Fans in Grenzen. Zwar wurden in sechs Bussen die Scheiben zertrümmert, doch das ist bei einem Derby wohl fast schon Normalität. Ohne den Unfall würde die Polizei den Samstag wohl als glimpflichen Arbeitstag abhacken. Sehr unterschiedlich, aber auf jeder Seite eindeutig fiel das Fazit der Fans aus: Während sich die Mainzer über ihr Team freuten, trauerten die Pfälzer. Die hat einen weiteren Schritt auf einer Durststrecke gemacht, die möglicherweise in die zweite Liga führt. Heiko Beckert