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Potsdam

Dank Cacau: Stuttgart feiert glanzlosen Sieg

dpa

Nationalspieler Cacau hat den VfB Stuttgart vor einem bitteren Aus im DFB-Pokal und seinen Trainer vor einem rabenschwarzen Geburtstag bewahrt. Mit einem Doppelpack sicherte der Stürmer dem Fußball-Bundesligisten einen glanzlosen 2:1 (2:1)-Erstrundensieg beim SV Babelsberg 03.

Durchgekämpft
Doppeltorschütze Cacau (r) jubelt zusammen mit Christian Träsch.

Am 56. Geburtstag von Coach Christian Gross traf Cacau in der 21. und 25. Minute. Die überraschende Führung für den Drittligisten aus Potsdam hatte Dominik Stroh-Engel (4.) erzielt. «Wir wussten, dass es sehr schwer werden würde», sagte Cacau. «Es lief bei uns heute noch nicht so flüssig wie erhofft. Mir fehlt noch ein bisschen die Kraft und Ausdauer.»

Auch sein Trainer fand: «Es war sehr schwierig, zu Torchancen zu kommen. In der zweiten Halbzeit hätte ich mir noch mehr Druck gewünscht. Wir sind noch nicht so gefestigt. Es ist das erste Mal, dass wir in dieser Konstellation spielen.» Sein Gegenüber Dietmar Demuth haderte mit den Gegentoren und den vergebenen Chancen. Dass seine Elf zum Teil gut mithielt, sei nur ein schwacher Trost. «Ich will nicht nur gute B-Noten, am wichtigsten ist die A-Note.»

Vor 5805 Zuschauern hatte Babelsberg die Gäste nach etwas mehr als drei Minuten kalt erwischt: Eine Flanke köpfte Stroh-Engel an Khalid Boulahrouz und Torwart Sven Ulreich vorbei ins Netz. Sowohl der VfB- Schlussmann als auch Boulahrouz, der durch die Ausfälle von Serdar Tasci (Trainingsrückstand) und Matthieu Delpierre (Aufbautraining) in die Innenverteidigung gerückt war, sahen bei dem Tor nicht gut aus.

In der Anfangsphase taten sich die Stuttgarter im Spielaufbau schwer, ehe Cacau innerhalb von vier Minuten für die Wende sorgte: Zunächst schob der 29-Jährige eine Hereingabe von Zdravko Kuzmanovic an Torwart Marian Unger vorbei zum Ausgleich ein, kurz darauf köpfte er eine Flanke von Christian Träsch ins Netz. «Wir haben nach dem Schock die richtige Reaktion gezeigt», fand Christian Gentner, der aber einräumte: «Es hat heute noch nicht alles gepasst.»

Durch die Führung gewann die Gross-Elf auch das Selbstvertrauen, um die in der Folge recht ratlosen Hausherren souverän in Schach zu halten. Im Schongang brachte der VfB die erste Halbzeit zu Ende. Nach der Pause kamen die Babelsberger energischer aus der Kabine, doch diesmal ließ sich der deutsche Meister von 2007 nicht überraschen. Die Schwaben, bei denen Johan Audel eingewechselt wurde und sein Pflichtspiel-Debüt feierte, blieben passiv. «In der zweiten Halbzeit hätten wir den Sack zumachen müssen», befand Manager Fredi Bobic.

So war bis in die Schlussminuten noch die Überraschung für den Drittligisten drin. «Ich hätte mir gewünscht, in die Verlängerung zu gehen», sagte 03-Trainer Demuth. Aber die erste Pokalrunde blieb für Babelsberg wie schon in den vergangenen Jahren auch die letzte.

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