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Trier

«Club» zittert sich weiter – 2:0 in Trier

dpa

Mit viel Mühe und großem Glück hat sich der 1. FC Nürnberg in die 2. Runde des DFB-Pokals gezittert.

Volltreffer
Nürnbergs Albert Bunjanko (M) schießt den Ball über Torwart Andreas Lengsfeld (r) ins Tor.

Beim 2:0 (1:0) gegen den Regionalligisten Eintracht Trier bewahrten der Schweizer Nationalstürmer Albert Bunjaku (15. Minute) und der eingewechselte Mehmet Ekici (89.) den Fußball-Bundesligisten vor einer Blamage. Überragender Mann vor 5200 Zuschauern war «Club»-Torwart Raphael Schäfer, der eine mögliche Pokal-Sensation mit zahlreichen Glanzparaden verhinderte.

In den 90 umkämpften Minuten blieben die Franken den Nachweis eines Klassenunterschiedes schuldig. Die Abwehr offenbarte gegen den Viertligisten etliche Lücken, das Mittelfeld präsentierte sich ideenlos und die Stürmer konnten sich kaum in Szene setzen. Lediglich Bunjaku ließ einige Male seine Gefährlichkeit aufblitzen und sorgte mit einem Schuss aus spitzem Winkel auch für die Führung.

Der Treffer brachte die Hausherren, die im Vorjahr den Bundesligisten Hannover 96 mit 3:1 aus dem Wettbewerb gekegelt hatten, kurz aus dem Rhythmus. Ilkay Gündogan (22.) hatte das 2:0 auf dem Fuß, doch Torge Hollmann rettete kurz vor der Linie. Ein Fernschuss von Javier Pinola (35.) touchierte die Latte – mehr hatten die Franken vor der Pause nicht zu bieten.

Die Trierer nahmen ihr Herz in beide Hände und waren dem Ausgleich näher als der Favorit dem zweiten Treffer. Nico Patschinski (36.) scheiterte mit einem Kopfball an Schäfer, der kurz darauf gegen den frei vor ihm auftauchenden Alban Meha mit einem glänzenden Reflex rettete. Wenig später hatten die Franken Glück, als Eintracht-Kapitän Josef Cinar (41.) einen Kopfball knapp über das Tor setzte.

Nach dem Wechsel setzte weiterhin der Außenseiter die Akzente. Einen leicht abgefälschten Freistoß von Meha konnte Schäfer nur mit Mühe parieren. Die Nummer 1 des Bundesligisten war nach 67 Minuten bei einem Schuss von Thomas Kraus erneut gefordert. Der «Club» brachte dagegen nicht einmal in Ansätzen etwas Gefährliches zustande.

Bis zur 72. Minute mussten die zahlreichen mitgereisten Nürnberger Fans auf eine weitere verheißungsvolle Aktion ihrer Mannschaft warten. Bunjaku spitzelte den Ball an Eintracht-Schlussmann Andreas Lengsfeld vorbei, doch Thomas Drescher klärte mit letztem Einsatz kurz vor der Linie. Auf der Gegenseite hielt Schäfer den Sieg gegen Kraus (76.) fest. Als der Gastgeber alles auf eine Karte setzte, erlöste Ekici den Favoriten bei einem Konter.

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