Archivierter Artikel vom 20.10.2010, 06:36 Uhr
Washington

CIA gesteht Fehler vor tödlichem Anschlag in Afghanistan

Der US-Geheimdienst CIA hat eine Reihe von Fehlern in Zusammenhang mit einem Doppelagenten zugegeben. Diese hatten im Dezember 2009 zu einem Selbstmordanschlag in einem Stützpunkt in Afghanistan geführt. Wie CIA-Direktor Leon Panetta sagte, war ein vermeintlicher jordanischer Doppelagent nicht richtig überprüft worden, bevor er in das US-Militärlager gelassen wurde. Als der Selbstmordattentäter dann seinen Sprengstoffgürtel zündete, starben insgesamt neun Menschen, weitere acht wurden verletzt. Unter den Toten waren auch sieben US-Geheimdienstler.