Chaos und Verzweiflung in Chile

Santiago de Chile (dpa) – Das schwerste Erdbeben seit fünfzig Jahren hat in Chile Teile des Landes zerstört und mehrere hundert Menschen in den Tod gerissen. Bisher wurden mindestens 300 Tote geborgen. Die stark beschädigte Infrastruktur erschwert die Hilfsbemühungen. In Concepción plünderten hunderte Menschen einen Supermarkt – die Sicherheitskräfte waren zunächst völlig überfordert. Bisher wurden mehr als 70 Nachbeben in der Region registriert. Das deutsche Technische Hilfswerk schickte ein erstes Vorausteam in das Erdbebengebiet.