Cameron kritisiert Lockerbie-Freilassung

London (dpa). Der britische Premier David Cameron wird heute in den USA zum ersten offiziellen Besuch seit seiner Amtseinführung erwartet. Bei den Gesprächen mit US-Präsident Barack Obama soll es vor allem um Afghanistan gehen. Es wird aber auch damit gerechnet, dass er sich kritischen Fragen zum britischen Ölkonzern BP stellen muss. US-Senatoren werfen BP vor, in die vorzeitige Freilassung des Lockerbie-Attentäters aus Libyen verwickelt zu sein. Cameron hatte die umstrittene Freilassung in einem BBC-Interview zuvor scharf kritisiert.