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    Berlin

    BVB mit Remis – Siege für Bayer und Bayern

    Die Verfolger Bayer Leverkusen und Bayern München haben den Rückstand zum souveränen Spitzenreiter Borussia Dortmund etwas verkürzt. Der BVB kam nur zu einem 1:1 (0:0) beim 1. Kaiserslautern und hat mit 52 Zählern nun einen Vorsprung von zehn Punkten auf Bayer Leverkusen.

    Rote Karte
    Vier Minuten vor Schluss sah Dortmunds Neven Subotic (m,r) die Gelb-Rote Karte - kurz danach fiel der Ausgleich.

    Punkteteilung
    Borussia Dortmund musste sich mit einem Punkt in Kaiserslautern zufrieden geben.

    Mit dem 3:0-Sieg bei Eintracht Frankfurt festigte die Werkself ihre Position als Nummer zwei. Einen Champions League-Platz fest im Visier hat auch der FC Bayern München, der 1899 Hoffenheim 4:0 schlug und vorerst Dritter ist.

    Hochgehoben
    Leverkusens 2:0-Torschütze Renato Augusto (oben) lässt sich von Arturo Vidal feiern.

    Im Kampf um den Klassenverbleib gab es für den VfB Stuttgart mit dem 1:4 gegen den 1. FC Nürnberg einen empfindlichen Rückschlag. Borussia Mönchengladbach verlor im «Abstiegs-Endspiel» beim FC St. Pauli mit 1:3 und muss mehr denn je den dritten Sturz in die Zweitklassigkeit fürchten.

    Zu Null
    Leverkusen um Abwehrchef Sami Hyypiä (l) und Torwart René Adler spielten in Frankfurt zu Null.

    Borussia Dortmund verpasste auf dem Betzenberg einen weiteren großen Schritt Richtung Meisterschaft. Die Dortmunder Führung durch Sven Bender (81. Minute) glich FCK-Profi Jan Moravek in der 90. Minute aus. BVB-Verteidiger Neven Subotic flog vier Minuten nach Benders Tor mit Gelb-Rot vom Platz.

    Jubeltraube
    Bereits nach zwei Minuten hatten die Bayern Grund zum Jubeln - Mario Gomez traf zum 1:0.

    Leverkusen ist in der Liga derweil weiter oben dran, Michael Ballack erst einmal außen vor. Trainer Jupp Heynckes setzte den noch nicht formstabilen Nationalmannschaftskapitän a.D. in Frankfurt zunächst auf die Bank. Doch auch ohne Ballack setzte die Werkself ihre in Nürnberg unterbrochene Erfolgsserie auf fremden Plätzen fort. Simon Rolfes (9. Minute), Renato Augusto (32.) und Hanno Balitsch (84.) trafen gegen die Eintracht, der auch im vierten Rückrundenspiel kein Tor gelang.

    Robbéry-Premiere
    Erfolgsgaranten: Franck Ribery (r) und Arjen Robben (l, vorne) spielten erstmals in dieser Saison zusammen.

    Mit der Flügelzange Arjen Robben/Franck Ribéry zeigte sich auch der FC Bayern gut erholt vom 2:3-Schock vor Wochenfrist in Köln. Der 17. Treffer von Mario Gomez, der nach 1:27 Minuten das bisher schnellste Saisontor der Münchner erzielte, und Thomas Müller (15.) stellten schon vor der Pause die Weichen zum Sieg gegen Hoffenheim. Der überragende Robben, der erstmals seit dem Pokal-Finale 2010 wieder gemeinsam mit Ribéry in der Startelf stand, stellte in der 63. und 81. Minute den 4:0-Endstand her.

    Schwabenfrust
    Nach der 1:4-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg ist der Frust in Stuttgart groß.

    So hatte sich Pierre Littbarski seinen Einstand als Chefcoach beim VfL Wolfsburg sicher nicht vorgestellt. Nach dem 0:1 im Nordderby gegen den Hamburger SV schweben die Niedersachsen weiter in akuter Abstiegsgefahr. Mladen Petric brachte per Foulelfmeter (33.) den HSV-Sieg unter Dach und Fach. Im dritten Anlauf gelang Schalke 04 mit dem 1:0 gegen den SC Freiburg der erste Bundesliga-Heimsieg nach der Winterpause. Jefferson Farfan (49.) traf für die Elf von Felix Magath. Für die Breisgauer endete in der Veltins-Arena eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage.

    Einstand
    Auch mit dem neuen Trainer Pierre Littbarski hält die Talfahrt des VfL Wolfsburg an.

    Eine Woche nach dem Hoffnung weckenden Auswärtssieg in Gladbach gab es für den VfB Stuttgart mit dem 1:4 gegen Nürnberg den nächsten herben Rückschlag im Abstiegskampf. Timmy Simons (11.), VfB-Leihgabe Julian Schieber (28.), Timothy Chandler (52.) und Mehmet Ekici (63.) machten bei einem Gegentor von Patrick Funk (45.+1) den dritten Erfolg in Serie für den «Club» perfekt. Die Schwaben kassierten schon die siebte Heimniederlage und verpassten einmal mehr den Sprung von den Abtiegsrängen. Wegen fehlender Spielberechtigung musste der ersatzgeschwächte VfB auf den Japaner Shinji Okazaki verzichten.

    Hamburgerjubel
    Der FC St. Pauli holte drei wichtige Punkte gegen den Abstieg.

    Für Schlusslicht Mönchengladbach wird die Rettung immer schwieriger. Das 1:3 am Hamburger Millerntor machte den fünfmaligen Meister um eine weitere Hoffnung ärmer. Dabei hatte es nach dem 1:0 durch Igor de Camargo (9.) gut für die Gäste ausgesehen. Doch nach der Roten Karte gegen den Torschützen wegen einer Tätlichkeit (21.) brachen alle Dämme. Max Kruse (37.), Gerald Asamoah (53.) und Matthias Lehmann (59.) trafen für St. Pauli, das einen Sprung auf Platz zwölf machte.

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