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Burgbrohl fährt zum Gipfeltreffen

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Ansetzen zum großen Sprung: Die SpVgg Burgbrohl (rechts Dzenis Ramovic) ist am morgigen Mittwoch beim aussichtsreichsten Verfolger FC Karbach gefordert.
Foto: Vollrath
Ansetzen zum großen Sprung: Die SpVgg Burgbrohl (rechts Dzenis Ramovic) ist am morgigen Mittwoch beim aussichtsreichsten Verfolger FC Karbach gefordert.
Foto: Vollrath

Nicht-Trainer und einfache Kaffeesatzleser könnten auch schlichtweg sagen: "Mit einem Sieg hätte Burgbrohl dem Konkurrenten wohl endgültig den Zahn gezogen." Bei dann 16 Punkten Rückstand wäre der Atem des Verfolgers jedenfalls allenfalls erahn- und kaum noch spürbar, auch wenn der noch zwei Spiele Rückstand hat.

Unüberhörbares Signal

Burgbrohl hätte der zuletzt erkennbaren Schwächephase mit einem unüberhörbaren Signal ein deutliches Ende gesetzt und Karbach die zweite Niederlage in Folge kassiert. Burgbrohl könnte sich schon einmal Gedanken über die Meisterfeier machen. Hätte, hätte, könnte. Adams mag so weit jedenfalls noch gar nicht schauen: "Ich gucke nur auf das Spiel am Mittwoch, und das wird schwer genug." Zumindest darf er sich mit seiner Mannschaft psychologisch im Vorteil wähnen, nicht nur wegen des immer noch komfortablen Vorsprungs.

Nicht gut fürs Selbstbewusstsein

Während Burgbrohl mit dem 4:1-Heimerfolg gegen die SG Neitersen nach zuletzt wenig ertragreichen Ergebnissen wieder einmal einen Erfolg feiern konnte, kassierte Karbach bei der TuS Koblenz II eine unglückliche 1:2-Niederlage. Drei Minuten vor Schluss selbst noch den Siegtreffer vergeben, um eine Minute vor Schluss das entscheidende Tor zu kassieren: Das lässt vor dem Gipfeltreffen nicht gerade die Brust vor Selbstbewusstsein anschwellen.

Und so räumt der Karbacher Vorsitzende Daniel Bernd auch ein: "Das war natürlich ein absoluter Dämpfer vor dem Burgbrohl-Spiel. Die Enttäuschung war überall zu spüren. Aber wenn du die klaren Chancen nicht nutzt, dann kannst du so ein Spiel nicht gewinnen. Mir hat auch der letzte Wille zum Sieg gefehlt."

Adams, selbst Beobachter des Spiels, wollte sich davon aber nicht beeindrucken lassen: "Karbach hat einen guten Eindruck gemacht, gerade in der zweiten Halbzeit." Einen guten Eindruck hat freilich auch sein Team gegen Neitersen gemacht: "Mir hat gefallen, wie wir aufgetreten sind und das Spiel kontrolliert haben." Freilich war auch ihm die Verunsicherung nicht entgangen, die kurzzeitig nach dem Neitersener 1:2-Anschlusstreffer im Burgbrohler Spiel um sich gegriffen hat. Das sei eine "kleine Irritation" gewesen, wie Adams es formulierte. Fragt sich, wie groß die Irritation bei einem etwaigen Rückstand in Karbach würde. Fragt sich auch, welche Formation der Burgbrohler Trainer aufbieten wird. Gegen Neitersen reichte es für die zuletzt vermissten Damir Mrkalj und Kevin Kostrewa zumindest schon wieder zu einem Kurzeinsatz. Karbach muss derweil nur auf den noch rot-gesperrten Jannik Kroemer verzichten.

Aber nicht nur deshalb gibt sich der Karbacher Trainer Torsten Schmidt ausgesprochen kämpferisch. Er glaubt noch an eine Meisterschaftschance: "Ich bin doch ein positiv denkender Mensch. Und darum setzen wir am Mittwoch alles auf eine Karte. Ein Unentschieden hilft uns doch nicht weiter." map

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