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Bund und Baden-Württemberg mobilisieren gegen Doping

Berlin (dpa) – Die Bundesregierung und das Land Baden-Württemberg wollen stärker gegen Doping im Sport vorgehen. Nach einem vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf soll künftig das – bereits mit Strafe belegte – Besitzverbot um ein Erwerbsverbot für leistungssteigernde Mittel ergänzt werden.

Justizminister
Rainer Stickelberger (SPD) ist der Justizminister von Baden-Württemberg.
Foto: Franziska Kraufmann – DPA

Der Entwurf von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) steht noch vor der parlamentarischen Sommerpause im Bundestag zur Verabschiedung an. Das Gesetz bedarf laut Ministerium nicht der Zustimmung des Bundesrates und könnte deshalb bereits im Juli 2013 in Kraft treten.

Baden-Württemberg kündigte zuvor an, mit einer Bundesratsinitiative auch den Straftatbestand des Dopingbetrugs im Gesetz verankern zu wollen. Die entsprechende Initiative habe das grün-rote Kabinett beschlossen, teilte Justizminister Rainer Stickelberger (SPD) am Mittwoch in Stuttgart mit. «Doping ist ein ernsthaftes Problem im Profisport. Das wissen wir nicht erst seit den aufsehenerregenden Geständnissen bekannter Sportler.» Gerade im Berufssport gehe es um hohe finanzielle Beträge, um die saubere, ungedopte Sportler durch Doping betrogen würden.

Über den Vorstoß in der Länderkammer hatten zuvor die «Stuttgarter Nachrichten» berichtet. Den Gesetzentwurf wolle Grün-Rot am 3. Mai einbringen. Ein dopender Profisportler schädige massiv seine Mitbewerber, seine Sponsoren und – im Falle staatlicher Förderung – die öffentliche Hand, sagte Stickelberger der Zeitung zufolge.
«Außerdem brauchen wir eine Kronzeugenregelung», erklärte Stickelberger.

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Gesetzentwurf

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