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Bruchertseifen will dem Spitzenreiter Paroli bieten

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SC Berod-Wahlrod – VfL Bad Ems (Sa., 17 Uhr). Wer ein Spektakel erleben will, der sieht am besten dem SC Berod-Wahlrod (8. Platz/33 Punkte) zu. So auch vergangene Woche, als das Team von Spielertrainer Thomas Schäfer in Miehlen zur Pause quasi aussichtslos mit 0:4 zurücklag, am Ende aber doch noch einen Punktgewinn bejubeln durfte. "Bei uns ist immer was los", schmunzelt Schäfer, "wobei ich darauf im Hinblick auf meine Nerven auch gut und gerne verzichten kann." Der VfL Bad Ems (6./34) ist für den Spielertrainer in dieser Saison die Überraschung schlechthin: "Bei unserem 2:1-Erfolg im Hinspiel war das mit der schwächste Gegner, gegen den wir in dieser Saison gespielt haben. Dass die aber momentan auf Platz sechs stehen, zeugt von Qualität." Qualitativ verstärkt hat sich auch der SC für die Spielzeit 2012/13 mit Torjäger René Nagel, der zuletzt für die Siegtaler Sportfreunde auflief. Darüber hinaus werden zur neuen Saison Torwart Constantin Redel (SG Neitersen), Peter Ostermann (SG Mündersbach) und Kevin Weller (SSV Almersbach) den Kader ergänzen.

SG Bruchertseifen/Eichelhardt – SG Hundsangen (Sa., 17 Uhr). Seit drei Spielen wartet die SG Bruchertseifen (13./23) auf einen Punktgewinn. Stellt sich die Frage, ob nun mit der SG Hundsangen (1./46) der richtige Gegner zur rechten Zeit kommt? "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und haben wenig bis gar nichts zu verlieren", beschreibt Bruchertseifens Spielertrainer Torsten Ratzi die derzeitige Lage und beschließt: "Hundsangen könnte durchaus genau zum richtigen Zeitpunkt kommen." Wobei Ratzi die Verletztenliste nach wie vor Kopfschmerzen bereitet. So werden in René und Marcus Meyer sowie Valdet Krasniqi drei wichtige Stützen fehlen. Mut machen dürfte zumindest das Hinspiel, in dem der Spitzenreiter mit 0:3 seine bislang höchste Saisonniederlage quittieren musste. "Das war unser bestes Saisonspiel, ein absolutes Highlight", erinnert sich Ratzi.

SG Neitersen/Altenkirchen – SG Nievern (Sa., 17 Uhr). Auch wenn hinsichtlich der diesjährigen Punkteausbeute noch nicht alles rund zu laufen scheint bei der SG Neitersen (3./40), sieht Trainer Torsten Gerhardt bei seiner Mannschaft seit den jüngsten beiden Spielen doch einen deutlichen Aufwärtstrend: "Wille und Einsatz haben gestimmt. Wir haben es einfach verpasst, Tore zu schießen", meint Gerhardt rückblickend auf das 1:1 in Westerburg am vergangenen Spieltag. An der Einstellung hapert es bei den Neitersern wie noch vor rund zwei Wochen bei der peinlichen 2:5-Pleite bei Schlusslicht Neustadt also nicht. Die wird auch gegen die SG Nievern (12./25) wieder gefragt sein, zumal da noch eine Rechnung offen ist. Gerhardt: "Beim 0:4 im Hinspiel wurden wir von denen ganz schön vermöbelt. Das haben wir natürlich nicht vergessen..."

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald – SG Miehlen (Sa., 17.30 Uhr). Zwei sowohl knappe als auch unglückliche 0:1-Niederlagen kassierte die SG Weitfeld (4./37) zuletzt. Nach den beiden Auswärtsspielen in Stahlhofen und bei "Angstgegner" Montabaur (vierte Pleite im vierten Aufeinandertreffen) darf das junge Team von Trainer Volker Heun an diesem Samstag aber wieder daheim antreten. Dabei ist in der akut abstiegsgefährdeten SG Miehlen (14./19) aber ein Gegner zu Gast, der ob der jüngsten Auftritte mit Vorsicht zu genießen ist. Heun: "Schon beim 1:1 in Miehlen haben wir große Probleme gehabt. Die wehren sich mit Händen und Füßen gegen den Abstieg, daher sollte man sich davor hüten, die zu unterschätzen."

Von unserem Mitarbeiter Andreas Hundhammer

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