Archivierter Artikel vom 13.04.2010, 13:24 Uhr
Berlin

Broschüre gibt Rechts-Tipps fürs Ehrenamt

Wer ein Ehrenamt ausübt, sollte gegen mögliche Schäden versichert sein. Die private Haftpflichtversicherung ist für freiwillig Engagierte ein Muss, reicht aber oft nicht aus.

Denn eine verantwortliche Tätigkeit, etwa als ehrenamtlicher Vorstand eines Vereins, umfassen die Leistungskataloge der Policen in der Regel nicht. Daher sollten sich Engagierte erkundigen, ob die Organisation eine weiterreichende Versicherung für die dort Tätigen abgeschlossen hat, heißt es in dem neuen «Rechtsratgeber Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement» vom Bundesverband Deutscher Stiftungen. Dafür kommen zum Beispiel eine Betriebs- oder Vereinshaftpflichtversicherung infrage.

Für Veranstaltungen wie Sportturniere oder Kinderaktionstage kann einen Veranstalter-Haftpflichtversicherung sinnvoll sein. Laut dem Bundesverband engagiert sich mehr als ein Drittel der deutschen Bevölkerung ehrenamtlich für das Gemeinwohl.

Literatur: Burkhard Küstermann und Bundesverband Deutscher Stiftungen (Hg.): Rechtsratgeber Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement, ISBN 978-3-941368-03-3, 19,80 Euro. Der Ratgeber ist für 19,80 Euro zuzüglich 3 Euro Versandkostenpauschale erhältlich beim Bundesverband Deutscher Stiftungen, Mauerstraße 93, 10117 Berlin, Telefon: 030/897 94 70, www.stiftungen.org/verlag.

Broschüre online bestellen: www.stiftungen.org/verlag