Britischer Geheimdienst verhört Libyens Außenminister

London (dpa). Nach der spektakulären Flucht des libyschen Außenministers Mussa Kussa erhofft sich der britische Geheimdienst hilfreiche Erkenntnisse über den Machtapparat von Staatschef Muammar Al-Gaddafi. Unklar ist noch, ob Kussa für Straftaten des Regimes zur Verantwortung gezogen werden kann. Er genieße keine Immunität vor Strafverfolgung, stellte der britische Außenminister William Hague am Donnerstag in London klar. Er deutete Kussas Flucht als ein Zeichen, dass der Rückhalt Gaddafis zusammenbricht.