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Hamburg

Brawn und Henkel legen Sponsoringstreit bei

dpa

Das ehemalige Formel-1-Team BrawnGP und der Konsumgüterkonzern Henkel haben den Streit um Sponsoring-Millionen «einvernehmlich ausgeräumt». Das teilte Mercedes als neuer Mehrheitsbesitzer des Rennstalls mit.

«Es wird auf mögliche gegenseitige Ansprüche verzichtet. Damit werden jegliche gerichtliche Aktivitäten beendet», hieß es in der Presseerklärung. Über die Inhalte der Einigung wurde zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

Ein ehemaliger PR-Manager von Henkel hatte mit dem späteren Konstrukteurs- und Fahrerweltmeister-Team BrawnGP einen Sponsoring- Vertrag über 90 Millionen Euro abgeschlossen. Henkel erklärte den Kontrakt für nichtig. Das Unternehmen hatte klargestellt, dass es nicht bereit sei, «aufgrund in betrügerischer Absicht erstellter Dokumente Zahlungen für ein nicht beabsichtigtes Formel-1-Sponsoring zu übernehmen».

Brawn habe den Vertrag mit der niederländischen Briefkastenfirma eines einschlägig bekannten Betrügers abgeschlossen. Die Unterschrift von Henkel-Chef Kasper Rorsted soll dabei gefälscht gewesen sein. Gegen den ehemaligen PR-Manager, der Mitte Oktober Selbstanzeige erstattet hatte, ermittelt die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft. Der Sponsoring-Vertrag mit Brawn soll dabei nur ein «Nebenkomplex» sein. «Das neue Formel-1-Team Mercedes GP Petronas wird in Zusammenarbeit mit den Kollegen des ehemaligen Formel 1-Teams Brawn GP an der weiteren Aufklärung der Angelegenheit weiterhin mit der Staatsanwaltschaft kooperieren und assistieren», erklärte Mercedes.

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