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Bonn

Braune Rhododendron-Knospen entfernen

dpa/tmn

Wenn sich Blütenknospen von Rhododendren nicht geöffnet haben, braun geworden und abgestorben sind, sollten sie entfernt werden. Andernfalls bildet sich nach einiger Zeit auf den Knospen ein schwarzer, stachelartiger Pilz.

Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn hin. Dieser Pilz wird durch die Rhododendronzikade übertragen und verbreitet. Um eine Ausbreitung des Pilzes zu verhindern, sollte der Hobbygärtner im Frühjahr die jungen Knospen regelmäßig kontrollieren.

Braune oder schwarze Knospen müssen ausgebrochen werden, damit sich die Krankheit nicht verbreitet. Die verfärbten Knospen sollten nicht auf dem Kompost, sondern im Hausmüll entsorgt werden.

Infizierte Knospen entwickeln sich nicht weiter und sterben ab. Bei geschwächten Pflanzen ist eine Infektion vermutlich auch ohne Mitwirkung der Zikaden möglich. Vor allem Pflanzen an ungünstigen Standorten, wo sich Staunässe bildet oder an denen sie zu dicht beieinander stehen, sind gefährdet.

Die Zikaden selbst verursachen zwar keinen direkten Schaden, jedoch entstehen bei der Eiablage im Herbst unter den Knospen kleine Verletzungen, die dem Pilz als Eintrittspforte dienen. Die grünlich- gelben Larven schlüpfen im Mai und sind dann vor allem an den Blattunterseiten zu finden. Die auffällig gefärbte ausgewachsene Zikade lebt ab Juni an den Rhododendronbüschen. Bei starkem Auftreten von Rhododendronzikaden ist es deshalb sinnvoll, diese im Sommer zu bekämpfen, so die Kammer.

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