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Valencia

Bradl nach Training gelassen: Sind gut vorbereitet

dpa

Kampfansage von Stefan Bradl, Nervenkrieg von Marc Marquez: Der Kampf um die Motorrad-Weltmeisterschaft in der Moto2-Kategorie hat an Dramatik und Schärfe zugenommen.

Gute Zeiten
Moto2-Pilot Stefan Bradl wurde im Training Erster und Siebter.
Foto: Manuel Burque – DPA

Skeptisch
Stefan Bradl rechnet mit einem Start seines Konkurrenten Marc Marquez.
Foto: Manuel Bruque – DPA

WM-Spitzenreiter Bradl demonstrierte sein Können und seine Nervenstärke und fuhr in den beiden Trainingssitzungen Bestzeit beziehungsweise auf Rang sieben. Marquez hingegen stellte erneut einen Startverzicht für Sonntag in Aussicht und ließ das Training aus.

Fachsimpelei
Der Australier Casey Stoner (l) berät sich mit einem Honda-Techniker.
Foto: Manuel Bruque – DPA

«Ich sehe auf einem Auge immer noch doppelt, bin aber auch nicht weit von 100 Prozent entfernt», erklärte Marquez während einer provisorischen Pressekonferenz in seiner Box. «Ich glaube nicht, dass ich starten kann, aber ich warte jetzt auf den Samstag und schaue, ob sich noch etwas verbessert. Eine minimale Chance besteht immer noch», betonte der Spanier. Er hatte sich bei einem Sturz in Malaysia vor zwei Wochen eine Gehirnerschütterung sowie Gesichts- und Schulterverletzungen zugezogen. Von den Rennärzten erhielt er deshalb vor zwei Wochen in Sepang Startverbot und büßte wertvolle Punkte ein.

Cartoon
Auf der nassen Piste rast Valentino Rossi an seiner Anzeigetafel vorbei, die mit einer Karikatur von ihm verziert ist.
Foto: Manuel Bruque – DPA

Am Sonntag müsste Marquez siegen, um Bradl noch in Bedrängnis zu bringen. Der führt die WM-Wertung mit 23 Punkten an und könnte sich einen 13. Platz leisten – vorausgesetzt, Marquez siegt. «Ich beschäftige mich nicht so sehr damit. Er sagt, vielleicht kann er fahren, also gibt es nichts zu feiern. Ich wünschte mir aber für Sonntag eine Titelentscheidung auf der Strecke», sagte Bradl.

Überholmanöver
Stefan Bradl (vorn) überholt beim Training in Valencia einen anderen Fahrer.
Foto: Manuel Bruque – DPA

Nach den Trainingssitzungen machte er einen entspannten Eindruck. «Ich kann heute ruhig schlafen, denn ich habe einen guten Job gemacht. Unser Paket stimmt für trockene und nasse Bedingungen», erklärte der 21-Jährige. Besonders die feuchte Piste am Nachmittag gefiel ihm. «Ich habe jetzt auch ein gutes Gefühl wenn es regnet. Jetzt sind wir auf alles vorbereitet», betonte der Kalex-Pilot.

Bock
Valentino Rossi macht beim Training mit seiner Ducati einen Wheely.
Foto: Manuel Bruque – DPA

Einen hervorragenden ersten Trainingstag erlebte auch Sandro Cortese. Der Berkheimer dominierte auf Aprilia beide Trainingssitzungen der 125-Kubikzentimeter-Klasse. Das Besondere: Cortese fuhr sowohl im Trocknen als auch auf regennasser Piste der Konkurrenz auf und davon. Am Sonntag geht es für ihn im letzten Achtelliter-Rennen in der WM-Geschichte noch um WM-Platz drei.

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