40.000
Aus unserem Archiv

Bonuspunkte für Fluggäste dürfen nicht einfach verfallen

Karlsruhe (dpa). Fluggesellschaften dürfen die Gültigkeitsdauer von Bonuspunkten nicht drastisch kürzen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag (28.1.) entschieden.

Die Karlsruher Richter erklärten damit eine Verfallsfrist für «LTU-Redpoints» für unwirksam. Danach konnten Vielflieger die gesammelten Punkte im ungünstigsten Fall nur noch innerhalb von sechs Monaten einlösen. Nach den zuvor geltenden Regeln betrug der Zeitraum 60 Monate. Darin sahen die Richter eine «unbillige Benachteiligung» des Reisenden. Das Unternehmen hatte sein Prämienprogramm nach der Fusion mit der Fluggesellschaft Air Berlin eingestellt. (Aktenzeichen: Xa ZR 37/09).

Nach dem Urteil war die Fluggesellschaft dazu zwar jederzeit berechtigt – sie hätte jedoch die bisher geltenden Fristen beibehalten müssen. Bei den Bonuspunkten handele es sich um einen Rabatt, den der Fluggast bei künftigen Flügen verrechnen könne, betonten die Richter. Nach ihrem Urteil muss die Fluggesellschaft auch jene Bonuspunkte gutschreiben, die erst nach Beendigung des Programms gesammelt wurden – vorausgesetzt, der Flug wurde noch auf Grundlage der Aktion gebucht.

Die LTU hatte das Ende des Bonusprogramms im September 2007 zum 31. Oktober 2007 angekündigt. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Kläger 54 000 Punkte. Um diese einsetzen zu können, hätte er bis Ende April 2008 einen Flug buchen und diesen bis Ende Oktober desselben Jahres antreten müssen. Zudem hatte der Kläger mit seiner Familie weitere 12 000 Punkte bei einer Reise nach Südafrika im Dezember 2007 gesammelt.

Anzeige
epaper-startseite
Anzeige
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
  • Lokalticker
  • Regionalsport
  • Newsticker
Das Wetter in der Region
Samstag

12°C - 21°C
Sonntag

9°C - 20°C
Montag

5°C - 16°C
Dienstag

5°C - 15°C

Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

UMFRAGE
Was halten Sie von Maaßens Beförderung zum Staatssekretär im Innenministerium?

Hans-Georg Maaßen ist nach seinen umstrittenen Äußerungen zu ausländerfeindlichen Angriffen in Chemnitz seinen Posten als Verfassungsschutzpräsident los. Allerdings ist er nun zum Staatssekretär im Innenministerium befördert worden. Was halten Sie davon?

Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik
Bettina Tollkamp

Onlinerin vom Dienst

Bettina Tollkamp

0171-5661810

Kontakt per Mail 

Fragen zum Abo: 0261/98362000

Anzeige
Wirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz
Event-Kalender
Veranstaltungstipps

Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!