Archivierter Artikel vom 22.12.2009, 08:39 Uhr
Mainz

Bio-Weihnachtsbäume bleiben länger frisch

Viele Weihnachtsbäume stammen aus Monokulturen und sind mit Chemikalien behandelt. Deshalb sollten sich Verbraucher für einen einheimischen Bio-Nadelbaum entscheiden, empfiehlt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz.

Einheimische Fichten und Kiefern kommen direkt aus regionalen Wäldern. Das Abholzen der noch jungen Bäume gehört in dem Fall zur Waldpflege. Heimische Weihnachtsbäume aus der Region sparen lange Transportwege, sind frisch geschlagen und halten länger. Zudem unterstützt der Kauf regionaler Bäume die einheimische Forstwirtschaft.

Inzwischen gibt es auch Forstbetriebe, die auf Mineraldünger und Pestizide verzichten und dies in regelmäßigen externen Kontrollen überprüfen lassen. Die Zeichen «FSC» (Forest Stewardship Council) oder «Naturland» garantieren, dass die Bäume aus ökologisch bewirtschafteten Wäldern oder Weihnachtsbaumkulturen stammen.

Bio-Weihnachtsbäume sind zum Beispiel auf Naturland-, Bioland- und Demeter-Höfen oder bei Bio-Waldbauern erhältlich, erläutert die Naturschutz-Organisation Robin Wood in Hamburg. Auch Forstämter wissen oft, wo Weihnachtsbäume aus nachhaltiger Forstwirtschaft gekauft werden können. Ab und zu wird auch angeboten, den Baum selbst zu schlagen. Die Organisation hat auf seiner Internetseite eine nach Bundesländern sortierte Liste mit rund 40 Verkaufsstellen für Öko- Weihnachtsbäume zusammengestellt.

Öko-Weihnachtsbäume: dpaq.de/oeko-weihnachtsbaum