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Billige Roboter ersetzen teure Fahrer – Studien zu autonomen Lkw

Autonome Lkw würden den Gütertransport auf der Straße deutlich billiger machen. Die Verbraucher könnten profitieren, doch es gibt auch Verlierer.

Einride zeigt mit dem T-log einen weiteren Prototypen eines autonom fahrenden E-Lasters
Einride zeigt mit dem T-log einen weiteren Prototypen eines autonom fahrenden E-Lasters

SP-X/Köln. Das autonome Fahren wird die Logistikbranche revolutionieren. Drei neue Studie gehen von massiven Kosteneinsparungen in den kommenden Jahren aus. Ein Großteil davon resultiert allerdings aus dem Abbau von Arbeitsplätzen. Eine Untersuchung der Universität Pennsylvania beziffert die Zahl der durch Roboter-Lkw überflüssig werdenden Mitarbeiter in der Logistikbranche allein in den USA auf 300.000 Personen, der überwiegende Teil davon Langstrecken-Fahrer. Mehr Jobs könnte es hingegen bei den Kurzstreckenfahrern und im Lieferverkehr geben, meist sind diese Tätigkeiten jedoch schlechter bezahlt. Auch eine Studie der Unternehmensberatung PwC rechnet mit massiven Einsparungen beim Personal. Insgesamt gehen die Experten von einer Kostenreduktion um 47 Prozent bis 2030 aus, 80 Prozent davon entfallen auf Löhne und Gehälter. Dazu kommen unter anderem eine bessere Auslastung der Fahrzeuge durch den Wegfall von Ruhezeiten sowie geringere Baukosten, da keine Fahrerkabine mehr nötig sein wird. Auch die Wettbewerber von Roland Berger prognostizieren sinkende Logistikkosten durch die Einführung fahrerloser Lkw, schätzen die Höhe der Reduktion mit 40 Prozent aber etwas vorsichtiger ein. Auch dort aber spielen die geringeren Personalkosten eine entscheidende Rolle.

Holger Holzer/SP-X
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