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    Bezirksliga Ost: Wer ist neu, wer sind die Favoriten, wer muss zittern?

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    Favoriten unter sich: Die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald und die SG Hundsangen/Obererbach zählten in der vergangenen Saison zu den Top-Teams und gelten abermals als heiße Anwärter auf den Titel.
    Favoriten unter sich: Die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald und die SG Hundsangen/Obererbach zählten in der vergangenen Saison zu den Top-Teams und gelten abermals als heiße Anwärter auf den Titel.
    Foto: Michael Wallrath

    VfL Bad Ems: Der erste Anzug sitzt beim VfL Bad Ems, das belegt der sechste Platz der Vorsaison. Allerdings darf nicht allzu viel passieren, insgesamt ist die Spielerdecke unverändert dünn bei den Kurstädtern, für die die Tore ihres spielstarken Stürmers Nicholas Liefke die "Lebensversicherung" sind. Positiv für Trainer Frank Wendland: In David Hübel, der in Lahnstein und bei Eisbachtal schon Rheinlandliga-Luft schnuppern konnte und in der vergangenen Saison Leistungsträger bei der SG Miehlen war, hat er einen wertvollen Neuzugang gewonnen.

    SC Berod-Wahlrod: Erst am letzten Spieltag der vergangenen Saison hat die Mannschaft von Thomas Schäfer den Klassenverbleib sichern können. Damit der SC in dieser Saison nicht so lange warten muss, will der Spielertrainer auch im mentalen Bereich ansetzen, damit seine Mannschaft gegen schwächere Gegner genauso punktet, wie sie es in der letzten Saison gegen einige Spitzenteams der Liga getan hat. Constantin Redel, der aus Neitersen kommt, ersetzt den nach Wied abgewanderten Torwart Deniz Sakalakoglu. Durch René Nagel soll der Weggang von Mittelfeldspieler Mario Pavelic kompensiert werden.

    FV Engers: Auf den Abstieg aus der Rheinlandliga hat sich der Traditionsverein frühzeitig einstellen können in einer Saison, in der so gut wie alles schief lief. Nun stehen die Zeichen auf Neubeginn. Spielertrainer Sascha Watzlawik, der aus Roßbach zu seinem Stammverein zurückgekehrt ist, hütet sich indes vor großen Tönen. "Wir wollen unseren Fans wieder guten Fußball bieten", nennt er als sein primäres Ziel. Wenn dann auch noch ein einstelliger Tabellenplatz herausspringt, wären sie am Wasserturm schon zufrieden.

    SG Guckheim/Kölbingen: Drei echte Neuzugänge verstärken die Elf von Spielertrainer Stefan Schäfer. In Alexander Gombert, Marcel Mittler und Tim Niedermowe kommen drei Spieler nach Guckheim, von denen der Trainer voll und ganz überzeugt ist. Dazu sieht Schäfer Offensivspieler Lukas Kuch als Neuzugang, der im vergangenen Jahr aufgrund einer Verletzung kaum zum Einsatz kam. Mit Kontinuität wollen die Guckheimer den starken vierten Platz der Vorsaison bestätigen und vielleicht sogar noch verbessern.

    SG Herdorf: Die Doppelspitze Krämer/Spornhauer ist in Herdorf Geschichte. Dirk Spornhauer leitet ab dieser Saison die Hellertaler Geschicke alleine und hat seinen Kader verjüngt und verstärkt. Mit Daniel Singhateh (kommt von der SG Bruchertseifen), Daniel Novakovic (Spvgg Neunkirchen), Kevin Denter (SG Alsdorf/Kirchen) und Stefan Häßler, dem letztjährigen Kapitän des Rheinlandligisten SG Malberg, sollte die SG Herdorf allemal in der Lage sein, ihr Saisonziel, einen Platz unter den ersten Fünf, zu erreichen.

    SG Hundsangen/Obererbach: Lyudmil Kirov, in der letzten Saison noch Leistungsträger bei den Eisbachtaler Sportfreunden, und Christopher Reusch wechseln aus Nentershausen zum Team von Ralf Hannappel. Im Gegenzug wechselt Torjäger Simon Fein zu den "Eisbären". Die neu gewonnene Rheinlandliga-Erfahrung sollte dem letztjährigen Tabellendritten helfen, der erneuten Favoritenrolle im Kampf um den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Verbandes gerecht zu werden.

    SG Miehlen/Nastätten: Wunder kann Trainer Rüdiger Graden von seinen jungen Spielern sicher nicht erwarten. Die Möglichkeiten sind begrenzt, das Kapital, das den Verantwortlichen zur Verfügung steht, sind die Talente aus der eigenen Jugend. Dass sich aber aus wenig durchaus viel machen lässt, haben die Miehlener im Saisonendspurt bewiesen, als sieben Siege in Folge in der Rettung gipfelten. Dennoch dürfte es eine Frage der Zeit sein, bis der ehemalige Oberliga-Torjäger Graden selbst wieder die Fußballschuhe schnürt.

    TuS Montabaur: Sechs Spieler haben die Kreisstädter verlassen, acht Neue, darunter die potenziellen Leistungsträger Dominic Reusch, Rico Römer und Kevin Säger, haben den Weg in die Elf von Trainer Wolfram Kohns gefunden. Wenn die Leistungen des TuS mit diesem neuen Teamgeist konstanter werden, dann sollte mindestens das Saisonziel, ein Platz unter den ersten fünf Mannschaften der Liga, möglich sein.

    SG Müschenbach/Hachenburg: Durchaus überraschend war der Aufstieg der Mannschaft von Marco Schnell. Mit vielen Eigengewächsen will der bezirksligaerfahrene Spielertrainer den Klassenverbleib schaffen. Dass die Unerfahrenheit seiner Truppe auch ein Nachteil sein kann, weiß Schnell, hofft aber gleichzeitig auf die Unbekümmertheit der jungen Spieler. Wenn die Müschenbacher ihre Aufstiegseuphorie mit in die Saison nehmen, dann sollte der Klassenverbleib auch ohne Kapitän Michael Müller, der beruflich bedingt nicht mehr zur Verfügung steht, gelingen.

    SG Nievern/Fachbach: Murat Saricicek hätte die Möglichkeit, mit seiner Elf im Bad Emser Stadion zu spielen. Doch das kommt für den SG-Trainer nicht in Frage. Seit er die Mannschaft übernommen hat, ist diese auf eigenem Platz ungeschlagen. "Hier müssen wir den Grundstein legen", sagt er. Verlassen sollten sich die Kicker von der Lahn aber nicht auf ihre Heimstärke. Der Hartplatz an der Früchter Straße ist zwar gefürchtet, unbekannt ist er den meisten Gegnern aber nicht mehr. Ein paar Punkte in der Fremde müssen es schon sein, damit die Klasse ein weiteres Mal gehalten wird.

    SG Osterspai/Kamp-Bornhofen: Neuland betreten die meisten Spieler des amtierenden Meisters aus dem Rhein-Lahn-Kreis. Lediglich Routinier Nico Helbach weiß, wie es ist, auf überkreislicher Ebene zu spielen. Die Erfahrung fehlt vielleicht, dafür ist Euphorie im Überfluss vorhanden. Die 0:6-Packung im Rheinlandpokal bei der SG Rengsdorf sollte der Neuling um Trainer Marc Mies als Warnschuss zur rechten Zeit begreifen.

    SG Puderbach/Urbach-Dernbach/ Raubach: Michael Roos hat sein Versprechen gehalten. "Wir werden keine Fahrstuhlmannschaft", sagte der Puderbacher Trainer nach dem Wiederaufstieg vor einem Jahr. Die SG hat eine sehr solide Saison auf Tabellenplatz sieben abgeschlossen. Geht es nach Roos, soll diese Platzierung möglichst übertroffen werden. Personell gibt es wenig Neues in Puderbach, was sich ändern soll, formuliert Roos so: "Wir müssen konstanter werden." Dann soll die SG Puderbach auf Dauer wieder eine feste Größe in der Bezirksliga darstellen.

    SV Rheinbreitbach: Im Sauseschritt ist der SVR durch die Kreisliga A marschiert und hat den zweiten Aufstieg in Folge geschafft. Vorwiegend mit Eigengewächsen will Trainer Michael Blankenheim auch in der Bezirksliga eine gute Rolle spielen, auch wenn der nächste Aufstieg erst mittelfristig auf dem Plan steht. "Zuerst einmal wollen wir den Klassenverbleib schaffen", gibt Blankenheim realistische Ziele vor, denn er befürchtet:. "Für unsere jungen Spieler ging die Entwicklung vielleicht etwas zu schnell."

    SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald: Die Überraschungsmannschaft der vergangenen Saison war ohne Zweifel die Elf von Volker Heun, die mit ihrem zweiten Platz und den meisten Toren der Liga für Furore sorgte. Heun stapelt vor der neuen Saison tiefer und will mit seinem Team zunächst einmal die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive finden. Michael Kleinhenz hat die Weitefelder zwar in Richtung Betzdorf verlassen, dafür ist der Kader aber vor allem in der Breite deutlich besser aufgestellt. Eine Platzierung im Vorderfeld der Tabelle ist für die Weitefelder wieder realistisch.

    SG Westerburg/Gemünden: Für die Mannschaft von Spielertrainer Oliver Meuer haben sich die Ziele in der zweiten Bezirksliga-Saison nicht verändert. Drei junge Neuzugänge sollen den Kader der Westerburger verstärken und zum Erreichen des Klassenverbleibs beitragen. Schlüssel zum Erfolg für die Meuer-Elf sollen wieder die mannschaftliche Geschlossenheit und die Heimstärke sein. Aber auch auswärts wollen die Westerburger in diesem Jahr öfter Punkte mitnehmen.

    Spvgg EGC Wirges II: Lange hatte die Mannschaft von Trainer Stefan Waßmann Zeit, sich auf die neue Herausforderung Bezirksliga einzustellen, denn der Abstieg aus der Rheinlandliga stand schon weit vor Saisonende fest. Mit vielen Spielern aus der eigenen Jugend traut der Wirgeser Trainer seiner Mannschaft zu, gleich auf Anhieb eine gute Rolle in der Bezirksliga zu spielen. Das Saisonziel "Mittelfeldplatz" klingt dagegen bescheiden, sollte aber für die EGC-Reserve ein realistisches Ziel sein.

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