Berlusconi auf Lampedusa – Vor Abtransport der Flüchtlinge

Lampedusa (dpa). Katastrophale Zustände: Spätestens bis Samstag sollen alle 6000 Flüchtlinge die winzige süditalienische Insel Lampedusa verlassen haben. Das versprach der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi den besorgten Insel-Bewohnern. Berlusconi war extra aus Rom angereist, um sich ein Bild von der dramatischen Lage vor Ort zu machen. Die Zahl der tunesischen Flüchtlinge übersteigt seit Tagen die der Einwohner. Für rund 2000 Immigranten fehlt das Essen; unzählige Menschen müssen die Nächte im Freien verbringen.