Paris

Ben Ali räumt ungerechtfertigte Gewalt in Tunesien ein

Der tunesische Präsident Zine el Abidine Ben Ali hat erstmals indirekt den Einsatz unangemessener Gewalt bei den Unruhen im Land eingeräumt. Er habe das Innenministerium angewiesen, künftig auf ungerechtfertigte Waffengewalt zu verzichten, sagte er in einer Fernsehansprache. Ben Ali kündigte außerdem Preissenkungen für Lebensmittel, Meinungsfreiheit für Journalisten und eine unabhängige Untersuchungskommission an, die sich mit den Gewalttaten der vergangenen Wochen befassen soll.