Archivierter Artikel vom 19.08.2020, 04:50 Uhr

Renten-Tipp

Beiträge für Schulausbildungszeiten später leisten

Manchmal entstehen schon vor dem Start ins Berufsleben Lücken im Versicherungsleben. Diese können sich später auf den Rentenanspruch auswirken. Hier kann noch Jahre später Abhilfe geschaffen werden.

Rentenversicherung
Ausgleich für Schulausbildungszeiten: Ob sich die nachträgliche Einzahlung in die Rentenversicherung lohnt, sollte der Beitragszahler beim Rentenversicherungsträger abklären.
Foto: Marijan Murat/dpa/d

Berlin (dpa/tmn). Zeiten der schulischen Ausbildung zählen nicht immer bei der Rente mit. Wo Lücken entstehen, können freiwillige Beiträge nachgezahlt werden, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin.

Möglich ist dies für alle Versicherten, die noch nicht älter als 45 Jahre sind. Sie können für ihre nach dem 16. Lebensjahr liegenden Schulzeiten, die weder bereits mit Beiträgen belegt sind noch als Anrechnungszeit berücksichtigt werden, freiwillige Beiträge nachzahlen.

Damit kommt eine Nachzahlung insbesondere für schulische Ausbildungszeiten zwischen dem 16. und 17. Lebensjahr und für Schulzeiten, die die anrechenbare Höchstdauer von acht Jahren überschreiten, in Betracht.

Die Beiträge können in beliebiger Höhe zwischen dem monatlichen Mindestbeitrag von 83,70 Euro und dem monatlichen Höchstbeitrag von 1283,40 Euro gezahlt werden. Wie sich die Einzahlung auswirkt und ob sie sich lohnt, sollte vorher in einem persönlichen Beratungsgespräch beim Rentenversicherungsträger abgeklärt werden.

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