Archivierter Artikel vom 07.05.2014, 13:20 Uhr

Beim Kauf von schwarzen Oliven auf Zusatzstoffe achten

München (dpa/tmn). Bei schwarzen Oliven wird im Handel häufig getrickst. Wer nicht richtig hinschaut, kauft unter Umständen Ware, die lediglich schwarz eingefärbt wurde.

Echte schwarze Oliven – oder eingefärbt?
Sind diese schwarzen Oliven hier wirklich echt – oder nur eingefärbt?
Foto: Kai Remmers – DPA

Wollen Verbraucher natürliche schwarze Oliven kaufen, sollten sie keine Ware mit den Zusatzstoffen Eisen-II-Gluconat (E 579) und Eisen-II-Laktat (E 585) nehmen. Denn dann handelt es sich um grüne Oliven, die lediglich dunkel gefärbt wurden. Darauf weist die Verbraucherzentrale Bayern hin. Rechtlich sei das erlaubt und gesundheitlich unbedenklich. Allerdings müsse der Hersteller die Stoffe auf der Zutatenliste angeben.

Ein weiteres Erkennungsmerkmal echter schwarzer Oliven ist den Verbraucherschützern zufolge der dunkle Stein. Bei gefärbten sei er hell. Oliven sind grün und weniger fetthaltig, wenn sie im unreifen Zustand geerntet werden. Schwarze, also reif geerntete Oliven, schmecken dagegen milder und aromatischer.