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Beim Arbeiten mit der Kreissäge keine Handschuhe tragen

Beim Arbeiten mit einer Kreissäge kann es zu schweren Verletzungen kommen. Heimwerker sollten daher im Umgang mit der Maschine unbedingt Sicherheitsvorkehrungen treffen. Dazu zählt auch die richtige Kleidung.

Kreissäge
Eng anliegende Kleidung, nach innen aufgekrempelte Ärmel und keine Handschuhe: Das sind wichtige Schutzmaßnahmen im Umgang mit einer Kreissäge.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand – dpa

Stuttgart (dpa/tmn) – Zur Vorbeugung gefährlicher Verletzungen sollten Heimwerker bei der Arbeit mit der Kreissäge auf Handschuhe verzichten. Verfängt sich der Stoff des Arbeitshandschuhs in dem laufenden Gerät, kann es ihn und letztlich auch die Hand in das Sägeblatt ziehen.

Darauf weisen die Experten der Initiative „Schütz' deine Hände“ der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie hin. Außerdem sollten Heimwerker eng anliegende Kleidung tragen und die Ärmel des Oberteils nach innen aufkrempeln.

Kommt es doch zum Unfall, gilt: Bei tiefen oder klaffenden Wunden, nicht zu stillenden Blutungen sowie Gefühls-, Durchblutungs- oder Bewegungsstörungen muss unbedingt ein Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden. Gleiches gilt bei bleibenden oder zunehmenden Schmerzen, sichtbaren oder vermuteten Brüchen und Verletzungen im Bereich der Gelenke.

Wird etwa ein Finger abgetrennt, darf man ihn auf keinen Fall direkt auf Eis legen. Stattdessen sollte er trocken in eine Plastiktüte gesteckt werden, die in eine weitere Plastiktüte mit kaltem Wasser oder ein wenig Eis kommt. Dann lässt er sich eventuell wieder annähen. Man sollte außerdem den Notruf unter der 112 wählen und die Wunde steril verbinden.

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