Archivierter Artikel vom 01.12.2011, 13:25 Uhr

Bei Wollwäsche darf die Maschine nicht zu voll sein

Darmstadt (dpa/tmn). Wäsche waschen ist eine Kunst für sich. Mit Stücken aus Seide oder Wolle muss besonders vorsichtig umgegangen werden. Ein Tipp für Feines: Die Waschmaschine sollte nicht zu voll laden.

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Schonend waschen
Wäsche waschen: In diesem Beispiel werden drei Waschmaschinen verglichen – bei ihnen zählt nicht nur der Stromverbrauch, denn neue Modelle kommen auch mit weniger Wasser aus. Die Daten: Das Altgerät verbraucht rund 250 kWh Strom und 13 135 Liter Wasser pro Jahr, ein neues A+-Modell 220 kWh/11 660 Liter, die neue A+++-Maschine 150 kWh/9270 Liter. Die Kosten fürs Wasser werden mit 3,90 Euro/m³ angenommen, doch Vorsicht: Sie schwanken regional stark. Unter diesen Voraussetzungen summieren sich die jährlichen Gesamtkosten auf 112 (alt), 99 (A+) beziehungsweise 72 Euro (A+++). Über eine bei Waschmaschinen übliche Lebensdauer von 15 Jahren sind das beim Altgerät 1680, beim A+-Modell 1485 und bei der A+++-Klasse nur 1080 Euro. Wäre Letzteres für weniger als 600 Euro zu ergattern, würde sich der sofortige Austausch des Altgeräts über 15 Jahre amortisieren. Das A+++-Modell darf 405 Euro mehr kosten als das A+-Gerät.
Foto: DPA

Die Waschmaschine muss deutlich weniger dicht beladen werden, wenn die Stücke aus Wolle oder Seide sind. Nur rund ein Viertel der maximalen Beladungsmenge dürfe in die Trommel, erläutert das Forum Waschen aus Darmstadt. Das gelte auch bei Gardinen und Dessous. Nur ein Fünftel der möglichen Beladungsmenge sollte in die Trommel, wenn es sich um Wäsche handelt, die im Handwäscheprogramm der Maschine laufen soll.

Für einen Schonwaschgang für Stücke mit den Bezeichnungen «Pflegeleicht», «Synthetik» oder etwa «Easy Care» sollte höchstens die halbe Trommel befüllt sein, heißt es in der Broschüre «Textilien richtig waschen – Werte erhalten!».

Broschüre zum Download (pdf)