Archivierter Artikel vom 05.06.2014, 15:20 Uhr

Bei verdrehtem Hundemagen hilft nur noch eine OP

Berlin (dpa/tmn). Eine Magenumdrehung bei Hunden ist lebensgefährlich. Bemerken Halter, dass das Tier hechelt und versucht sich zu erbrechen, sollten sie schnell einen Arzt aufsuchen. Mit einer OP kann dem Vierbeiner geholfen werden.

Magenumdrehung muss operiert werden
Eine Magenumdrehung kann bei jeder Rasse auftreten. Die Ursachen sind nicht eindeutig geklärt.
Foto: Daniel Naupold – DPA

Berlin (dpa/tmn) – Eine Magenumdrehung bei Hunden ist lebensgefährlich. Bemerken Halter, dass das Tier hechelt und versucht sich zu erbrechen, sollten sie schnell einen Arzt aufsuchen. Mit einer OP kann dem Vierbeiner geholfen werden.

Verdreht sich bei Hunden der Magen, ist das ein absoluter Notfall. Bemerken Halter, dass ihr Tier stark hechelt, unruhig ist oder zu erbrechen versucht, sollten sie sofort den Tierarzt benachrichtigen. Bei einer Magendrehung überdehnt sich der Magen und dreht sich anschließend um die eigene Achse, erläutert das Deutsche Tierschutzbüro. Infolgedessen werden wichtige Blutgefäße abgeschnürt. Die Organe werden nicht mehr richtig mit Sauerstoff versorgt, und das Tier kann einen Kreislaufschock bekommen.

Wodurch sich der Magen verdreht, ist nicht eindeutig geklärt. Riskant ist es, wenn der Vierbeiner sein Futter hastig verschlingt, er sehr gestresst oder alt ist. Denn bei älteren Hunden ist das Bindegewebe schwächer. Ein höheres Risiko haben außerdem große Hunde mit einem breiten Brustkorb, beispielsweise Doggen. Grundsätzlich kann eine Magendrehung laut Tierschutzbüro aber bei jeder Rasse auftreten.