Archivierter Artikel vom 21.06.2010, 12:28 Uhr

Bei Kleidung mit UV-Schutz auf Prüfverfahren achten

Düsseldorf (dpa/tmn). Beim Kauf von Kleidung mit einem speziellen UV-Schutz achten Eltern besser auf das verwendete Prüfverfahren. Der Preis allein sage wenig über die Qualität aus, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

Die härtesten Kriterien müssten Textilien bei einer Prüfung nach «UV-Standard 801» erfüllen, für den ein T-Shirt nass gemacht, gedehnt und mehrmals gewaschen wird. Für das Siegel «nach australisch-neuseeländischem Standard» (AS/NZW 4399: 1996) durchlaufe die Kleidung den UV-Check dagegen nur fabrikneu – es fehle der Nachweis, wie gut sie auch nass oder gedehnt schützt.

Der «Lichtschutzfaktor für Textilien» ist mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) von Sonnenschutzmitteln vergleichbar, erklären die Verbraucherschützer. Er werde als sogenannter UPF-Wert angegeben. Dieser Wert multipliziert mit der Eigenschutzzeit der Haut ergebe die maximal empfohlene Aufenthaltsdauer in der Sonne – wobei Kinder eine Eigenschutzzeit von weniger als zehn Minuten haben. Um sie zusätzlich vor Sonnenbrand und Hautschäden zu schützen, sollten Eltern sie unter der Kleidung mit Sonnenschutz eincremen.

Informationen zum Sonnenschutz: dpaq.de/UV-Schutz