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    Bei COPD: Depression kann die Therapie beeinträchtigen

    Die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD genannt, wird meist durch starkes Rauchen verursacht. Erkrankte werden zudem vermehrt depressiv. Vorbeugen hilft.

    Raucher hustet
    Bei COPD-Erkrankten handelt es sich meist um Raucher.
    Foto: Franziska Gabbert - dpa

    Langenhagen (dpa/tmn) - COPD geht nicht selten mit Depressionen einher - das beeinträchtigt auch die Therapie der Lungenerkrankung. «Depressionen sind ein Risikofaktor, der die zuverlässige Einnahme von entzündungshemmenden und bronchienerweiternden COPD-Medikamenten gefährdet», erklärt Andreas Hellmann.

    Als fortschreitende Erkrankung ist es aber wichtig, die COPD konsequent zu behandeln, um den Krankheitsverlauf auszubremsen, sagt der Vorsitzende des Bundesverbands der Pneumologen (BdP). Um einer Depression bei COPD-Patienten vorzubeugen, seien Reha-Programme, Lungensport, Selbsthilfegruppen und Gespräche mit Experten sinnvoll. «Betroffene sollten sich aktiv Unterstützung holen und sich nicht scheuen, ihren Arzt offen anzusprechen, wenn sie bemerken, dass depressive Gedanken, Sorgen und Ängste Überhand nehmen», betont Hellmann.

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